Noisey

Die 10 besten Songs, die Samples enthalten, von denen du nichts wusstest

Außer du wusstest es schon, dann bekommst du eine Eins mit Sternchen.
Ryan Bassil
London, GB
7.1.18
Screenshot von Noisey

Für den ersten Sample-Synthesizer hättest du damals ein Leben lang sparen können: Um die 18.000 Dollar kostete er, das wären heute inflationsbereinigt und umgerechnet völlig irrsinnige 48.000 Euro. Gegen Ende der 80er-Jahre gab es erschwinglichere Produkte, mit denen die Kunst der Soundschnipsel erst richtig praktizierbar wurde. In dieser Ära nahmen die berühmtesten heutigen Producer, wie Dr. Dre und Kanye West, ihren ersten Sampler in die Hand – und eroberten mit ihren Soul-Platten aus den Achtzigern die Welt.

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Ungefähr 20 Jahre später war Sampling schon so verbreitet wie Herpes. "Hotline Bling" von Drake – der Track ist gesamplet. "Mask Off" von Future – der Track ist gesamplet. "Big For Your Boots" von Stormzy – du weißt, was ich gleich sagen werde: gesamplet. Allerdings hat Stormzy seine Soundquelle schon sehr verfremdet: Der britische MC lässt im Song immer wieder ein winziges Vocal-Sample aus einem Chicago-House-Track von 1986 erklingen. Aber der springende Punkt ist: Samples. Und damit wir uns nicht falsch verstehen, dies ist keine Beschwerde. Samples sind etwas Gutes.

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