8 Lives by Windows 8 feat. Parvin Razavi

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8 Lives by Windows 8 feat. Parvin Razavi

PARVIN RAZAVI betreibt mit thx4cooking einen von Österreichs innovativsten Food-Blogs. Bei 8 Lives featuren wir sie deshalb gemeinsam mit ihrem brandneuen Acer Aspire S7-391 und fragen sie unter anderem, wie sich die Kochkunst in der Zombie-Apokalypse...
1.10.13

PARVIN RAZAVI betreibt mit thx4cooking einen von Österreichs innovativsten Food-Blogs, der vor Leben sprüht wie eine in der Pfanne brutzelnde Wassermelone. Falls euch dieser Vergleich verwundert, weil ihr bisher nicht wusstet, dass man Wassermelonen in der Pfanne braten kann, können wir nur sagen: Wir wussten davon auch nichts, bis wir Parvin getroffen haben.

Als Österreicherin iranischer Herkunft bietet Parvin einen kulinarischen und kulturellen Mix für Veganer, Vegetarier und Fleischesser gleichermaßen. Außerdem hat bei Parvin alles auch eine Geschichte – was der Grund ist, weshalb sie neben TV-Beiträgen und Office-Catering derzeit auch ein Kochbuch macht, das im Frühjahr 2014 in einem Berliner Verlag erscheinen wird.

Genau wie Microsoft steht PARVIN RAZAVI für erfrischende Lösungen und kreative Rezepte, sucht stets nach neuen Wegen, den Menschen in ihrem Umfeld etwas Gutes zu tun und nimmt sich die Freiheit, über neue Ideen auch mal unkonventionell nachzudenken. So wie sich Parvins Kreativität nicht an vordefinierte Formen hält, überschreitet auch Microsoft mit dem neuen Windows 8 alle Grenzen und ermöglicht Usern ein völlig neues, personalisiertes Interaktionserlebnis.

Und weil Microsoft und Parvin ein so gutes Paar abgeben, haben wir sie im Rahmen von 8 Lives zusammengebracht, wo wir Parvin als eine von 8 Artists featuren. Dafür haben wir sie einen Tag lang bei der Arbeit begleitet und mit einem Windows-Device ausgestattet: dem Acer Aspire S7-391. Im Interview verrät sie uns außerdem, was ihr Lieblings-Fertiggericht ist und wie die Esskultur nach der Zombie-Apokalypse aussehen könnte.

VICE: Ganz banal zu Beginn: Wie bist du zum Kochen gekommen?

Parvin Razavi: Kochen hat mich eigentlich seit ich von Zuhause ausgezogen bin, begleitet. Meine Mutter hat auch schon sehr viel gekocht, sie ist sozusagen die berühmte Köchin der Familie, hat mich aber nie in die Küche gelassen. Bei uns wurde immer frisch gekocht, ich hatte also einen Mangel an Fertigprodukten, nie Knorr oder Fertigpizza gegessen. Das erste Jahr alleine habe ich das kompensiert, um dann wieder zu meinen Wurzeln zurückzufinden, also selbst zu kochen.

Du hast also ein Jahr nur Fertigzeug gegessen?

Quasi, ja.

Was war dein Lieblingsfertiggericht?

Ich glaube Knorr Pasta asciutta. Ich habe auch viel gebackenen Leberkäse gegessen, absurde Sachen, die ich halt nie hatte.

Nach diesem Jahr war dann das Verlangen danach vorbei, oder kehrst du auch jetzt noch manchmal zum Fertigessen zurück?

Nein, das ist eigentlich ein abgeschlossenes Kapitel. Ich kaufe selten mal eine Tiefkühlpizza, aber grundsätzlich kann man selbst genauso schnell kochen, wie es dauert, ein Fertiggericht zuzubereiten.

Und was hat dich von Fertigessen zum professionellen Kochen gebracht?

Irgendwann habe ich begonnen, für Freunde zu kochen, einmal im Jahr habe ich ein großes Frühlingsfest gemacht. Dann hat mich eine Freundin gefragt, ob ich nicht das Catering für ihre Vernissage übernehmen möchte. Da habe ich mir dann gedacht, dass sich vielleicht dadurch etwas anderes ergibt und ich das ja auch bewerben könnte. Ich wusste von dieser Vernissage ein halbes Jahr vorher, also habe ich drei Monate im Vorfeld den heutigen Blog gestartet.

Wie ist es dazu gekommen, dass du Schreiben und Essen kombinierst? War das für dich logisch, weil du beides gerne machst?

Das war absolutes Neuland. Während meinem Studium habe ich immer auf einem Bio-Bauernhof bei Wien gearbeitet. Dort gab es Selbsternteparzellen für Menschen, die in der Stadt leben und den Bezug zur Natur nicht haben. Vor allem junge Familien. Das hat mich total fasziniert. Ich war Anfang 20 in einer Gruppe, von denen sehr viele Vegetarier waren, manche auch sehr radikal, und wir waren damals schon sehr bio-affin. Da bin ich sozialisiert worden.

Du bist aber keine Vegetarierin oder?

Nein, ich würde sagen, dass ich Flexitarierin bin.

Also isst du so wenig Fleisch wie möglich?

Ja, ich kann mich wochenlang vegan ernähren, mag es aber nicht, wenn man irgendwem einen solchen Stempel aufdrückt.

Kommt dir es dann manchmal vor, als würdest du zwischen den Stühlen stehen? Dass du den Fleischessern nicht genug Fleisch isst, und den Vegetariern und Veganern nicht radikal genug bist?

Ich glaube, dass Fleischesser grundsätzlich keine Probleme mit Vegetariern und Veganern haben. Auch Vegetarier sind relativ entspannt. Es gibt nur diese Gruppe sehr streng dogmatischer Veganer. Das führt zu nichts: sich ethisch und moralisch über andere Menschen zu stellen, weil man selbst keine tierischen Produkte mehr konsumiert. Ich respektiere alles, ich habe ja auch meine Position, will zum Beispiel keine Massenware konsumieren.

Gibt es eine Möglichkeit, es okay zu finden, Fleisch zu essen, aber ein Statement gegen Massentierhaltung zu setzen? Wie kann man deiner Meinung nach etwas gegen Massentierhaltung tun?

Der Einzelne kann nichts dagegen tun. Es gibt Millionen Leute, die es nach wie vor konsumieren werden. Wenn jeder 10. sagt, ich esse jetzt eine Woche kein Fleisch, oder nur noch 3 Mal im Monat, dann kaufe ich aber ein Stück Fleisch von einem art- und wesensgerecht gehaltenen Tier, das hat dann schon eine Auswirkung. So kannst du ein Statement setzen. Indem du deinen Konsum änderst.

Würdest du sagen, Massentierhaltung gehört verboten?

In einer idealen Welt, ja. Aber nichts ist ideal und es gibt Menschen, die sich nichts anderes als dieses Fleisch leisten können.

Moral ist bekanntlich ein Luxusproblem.

Es ist auch immer die Frage: Bio ist zwar teurer als Nicht-Bio, aber wenn du deine Ernährung änderst und weniger tierische Produkte konsumierst, dann ist es insgesamt gesehen nicht unbedingt teurer. Teuer wird es, wenn du viel hochwertiges Fleisch isst.

Du bist ja ursprünglich aus dem Iran. Gibt es bei dir so etwas, wie eine Fusion in der Küche, eine Mischung aus iranischem und österreichischem Essen?

Ich würde sage, dass es die bei den Gewürzen gibt. Und dass ich gerne überall Zitrone drüber schütte. In der orientalischen Küche wird über alle Gerichte Zitrone geschüttet. Auch Tee trinken und mit der Familie zusammensitzen ist ein großer Teil unserer Kultur. Familie muss nicht unbedingt Mama, Papa, Bruder, Schwester sein, sondern auch die Freunde, die extended Family. Ich war 8, als ich hergekommen bin, aber man wird von beiden Kulturen geprägt. Es ist nicht immer einfach, vor allem für eine Erstgeborene und einzige Tochter. Ich habe schon gewisse Schwierigkeiten gehabt, die meine Brüder nicht hatten.

Was die Erwartungshaltung angeht?

Ja. Ich glaube auch, dass es für meine Eltern nicht einfach war, mit drei Kindern als politische Flüchtlinge das Land zu verlassen, ihren ganzen Besitz zu verlieren und dann irgendwie damit zu kämpfen, dass deine Tochter nicht so aufwächst, wie sie aufwachsen würde, wenn sie im Iran leben würde. Die kulturellen Gegebenheiten sind hier nun mal anders. Meine Eltern sind nicht radikal oder sehr gläubig. Also ich musste nie ein Kopftuch tragen und mein Vater hat auch immer versucht, uns von institutioneller Religion fernzuhalten.

Bist du religiös?

Nein, ich bin Atheistin.

Und bist du religiös aufgewachsen?

Nein, ich habe aber Tanten, die Kopftücher tragen. Ein Teil meiner Familie ist religiös, aber nicht dogmatisch religiös, sondern aufgeklärt religiös.

Was sind deiner Meinung nach die größten Vorteile dieser beiden Kulturen?

Ich finde dieses Zusammenkommen und gemeinsame Essen sehr schön. Dieses Gefühl von Familienzusammenhalt ist in unserer Kultur wesentlich stärker als in der österreichischen. Ich habe ja den direkten Vergleich, ich habe einen österreichischen Mann und ich sehe, wie es in seiner und wie es in meiner Familie ist. Ich habe es mit meinen Brüdern auch nicht immer einfach und wir haben schon manchmal Meinungssverschiedenheiten. Aber wir distanzieren uns nicht voneinander. Das sehe ich in österreichischen Familien öfter, dass sich Geschwister jahrelang nicht mehr gesehen haben. Das ist vielleicht etwas, was in unserer Kultur sehr viel Bedeutung hat. Familie muss füreinander da sein und hört wie gesagt nicht bei Mama, Papa und Geschwistern auf.

Meine Familie mütterlicherseits ist aus Rumänien und meine Mutter sagt immer das gleiche. Es ist viel körperbetonter, man umarmt sich mehr …

Ja, genau. Auch zwischen Männern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Männer Arm in Arm nebeneinander sitzen, auch wenn es keine sexuelle Komponente gibt. Das ist total normal.

Und was ist die beste Eigenheit der österreichischen Kultur?

Ich mag dieses Lockere. Dass ich auch einmal nein sage oder irgendwo nicht hinkomme. In der persischen Kultur ist der Respekt vor den Älteren ganz wichtig. Einer älteren Person gegenüber auch einmal Nein zu sagen ist sehr unüblich. Da gibt es viel mehr Regeln, man dreht einer älteren Person zum Beispiel nie den Rücken zu.

So gesehen ist österreichische Kultur im Vergleich fast ein bisschen rebellisch, auch wenn das Österreicher so nicht sagen würden.

Ja. Wenn mich jemand fragt, woher ich bin, dann sage ich, ich bin Wienerin. Ich fühle mich als Europäerin, selten als Österreicherin. Mit Österreich kann ich, außerhalb Wiens, sehr wenig anfangen. Auch wenn ich es als Land schön finde. Aber Wien ist meine Heimatstadt.

Was ist eigentlich deine Lieblingsspeise?

Meine österreichische Lieblingsspeise, die ich nicht selber koche ist der Tafelspitz. Den liebe ich heiß. Meine Lieblingsspeise, die ich selber koche, ist schwierig zu sagen, weil mir eigentlich alles schmeckt, was ich selber koche. Wenn ich essen gehe, dann liebe ich die japanische und thailändische Küche. Ich liebe einfach Essen.

Wieso machst du Tafelspitz nicht selbst?

Ich habe es schon mal gemacht, es hat aber zwei Mal nicht richtig funktioniert, das frustriert mich dann ein bisschen. Außerdem sieht es einfach viel schöner aus, wenn es im Restaurant serviert wird.

Bei den bisherigen Interviews habe ich oft erlebt, dass die Menschen mit dem, was sie beruflich tun, privat nichts mehr zu tun haben wollen. Zum Beispiel bei den Mädels von MESHIT, denen privat nicht so wichtig ist, wie sie sich kleiden, oder der Fotografin Juli Brass, die privat eher Schnappschüsse aufnimmt. Ist da bei dir und dem Kochen auch so?

Alles, was ich koche, könnte auch Content für den Blog sein. Nicht, dass ich für den Blog koche. Es ist auch nicht immer was Besonderes, aber eigentlich mag ich es, wenn mein Essen gut aussieht und gut schmeckt.

Auf deinem Blog gibt es ja typische Saisongerichte. Bratäpfel im Winter zum Beispiel. Hältst du dich auch privat an solche klassischen Richtlinien, in welchen Jahreszeiten welche Gerichte gekocht werden sollten?

Ja. Mit einem Bratapfel verbinde ich Weihnachten. Das macht man in der Adventszeit. Wassermelone ist dafür den Inbegriff von Sommer. Es gibt zum Glück noch ein paar Produkte, die an Saisonen gebunden sind. Ich mag es einfach, wenn Obst und Gemüse sonnengereift ist und nicht aus dem Glashaus kommt. Da muss man sich der Saison eben anpassen und im Winter halt mehr einfallen lassen.

Von dir habe ich gelernt, dass man Wassermelone auch grillen kann. Gibt es so etwas auch bei anderen Gemüse- und Obstsorten?

Steinfrüchte kann man ausgezeichnet grillen. Vor kurzem habe ich Pflaumen im Ofen gemacht, in Kombination mit einer salzigen Speise. Das mache ich generell sehr gerne. Fruchtig und salzig zu verbinden. Das gibt es bei uns in der persischen Küche sehr oft.

Du hast von Microsoft das Acer Aspire S7-391 bekommen. Wie zufrieden bist du damit und welche Features und Apps benutzt du am meisten?

Ich finde es super. Es ist schön kompakt und leicht und taugt mir irrsinnig. Es sieht auch sehr schön aus. Ich verwende es hauptsächlich zum Schreiben. Ich bin auch sehr zufrieden mit dem Office-Paket, das ich da drauf habe, weil Word total super zu handlen ist. Die Texte sind mit Microsoft einfach sehr schön zu verarbeiten. Eine Lieblings-App im eigentlichen Sinne habe ich aber noch nicht.

Schreibst du damit für deinen Blog?

Ja, ich schreibe damit auf drei verschiedenen Blogs, dafür ist es super geeignet. Langsam werden wir eins und ich habe schon die meisten Tricks draußen.

War es am Anfang gewöhnungsbedürftig?

Ja, total. Die Umstellung von normalem Windows auf Windows 8 mit Touch-Funktionalität war doch eine sehr große. Aber das ist schon genial. Vieles geht mit dem Finger halt viel einfacher, als mit der Maus. Aber trotzdem war es eine Umstellung, wenn man ein anderes System gewohnt ist.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich bin wirklich sehr zufrieden. Die Akkuleistung ist super, er ist nicht laut, der Bildschirm ist von allen Seiten perfekt einsehbar.

Arbeitest du auch draußen? Also nutzt du es auch als mobiles Gerät?

Meistens bin ich Zuhause. Aber ich bin damit auch schon auf der Terrasse gesessen oder unterwegs gewesen. Am liebsten arbeite ich jedenfalls daheim.

Dein Blog hebt sich ja von klassischen Food-Blogs ab, auf denen man nur Rezepte und einen kurzen Begleittext findet. Bei dir kann alles vorkommen.

Ja, stimmt. Am Anfang war ich total zurückhaltend damit, Persönliches auf den Blog zu stellen. Mittlerweile habe ich, glaube ich, einen guten Mittelweg gefunden. Ich bin zwar noch ein bisschen geschützt, aber gebe gleichzeitig auch Dinge preis. Das ist ein schmaler Grat. Mir war die persönliche Note dann doch auch sehr wichtig, weil das einfach ich bin. Und zum Glück habe ich da meine eigene Sprache gefunden.

Manchmal sind es nur Rezepte und dann wieder ein ganzes Berlin-Tagebuch, wo du im Minutentakt dokumentierst, was passiert. Wie kam es dazu?

Das Berlin-Tagebuch habe ich zum Beispiel in fünf Minuten geschrieben, das ist einfach so aus mir rausgekommen. Manchmal kommt etwas ganz schnell, manchmal muss ich einen Text drei Mal beginnen. Die Texte sollen aber auch nicht zu lange sein und gleichzeitig will ich ich nicht zu lange in der Küche stehen, ich habe einen Job und Kinder. Dreißig Minuten sind mein Maximum, außer es sind Gäste da, dann nehme ich mit auch mal mehr Zeit. Es ist mir auch ganz wichtig, dass das Kochen etwas Soziales ist, wo sich danach die Familie trifft und beim Essen über den Tag redet. Ich dachte zu Beginn, dass es mehr Kochen wird und weniger Schreiben, jetzt schreibe ich viel. Mal sehen, ob sich das irgendwann einmal wieder in eine andere Richtung entwickelt.

Hast du jemals überlegt, ein Restaurant aufzumachen?

Der Gedanke kommt immer wieder mal auf. Man will ja auch raus mit seinem Essen. Also ja, natürlich. Wenn ich einen Partner habe, der das mit mir macht, wo ich also nicht die gesamte Verantwortung hätte, dann wäre das ein Thema. Aber eher ein Bistro, nicht im klassischen Sinne, wo man bis zwei Uhr morgens mit den Gästen trinken muss. Das bin nicht ich.

2013 erlebt im Hinblick auf Filme ein Zombie- und Endzeit-Revival. Zuerst gab es World War Z, dann The World’s End und jetzt auch noch This is the End. Alles Filme, die sich mit einer Welt beschäftigen, in der zu irgendeinem Zeitpunkt alles zu Bruch gegangen ist. Wie würde deiner Meinung nach die Küche und das Kochen in so einer Welt aussehen?

In einer Welt, die zu Ende geht, spielt Kochen glaube ich keine Rolle mehr.Da hat keiner Zeit zu kochen, man würde wohl eher auf die Stufe runtersteigen, dass man isst, um nicht zu verhungern. Essen als Genuss ist ja Luxus.

Was ist mit einer Welt, in der man sich mit der Zombie-Invasion arrangiert hat? Wo die Welt wie in The Last of Us schon seit 20 Jahren mit der Krankheit lebt?

Also eine Mauer, draußen die Zombies und drinnen frönt man dem guten Leben?

Genau.

Das stelle ich mir sehr dekadent vor. Das sind dann üppige Tische mit freakigem Zeug. Affenhirn aus einem lebenden Affen schlürfen und so was. Das wäre zum Teil sicher auch total ekelhaft. In der Stimmung des Weltuntergangs neigt man bestimmt dazu, seine Macht über so etwas wie sein Essen zu zeigen. Das kann man, indem man unterwirft – ein Tier oder sogar einen Menschen. Vielleicht essen die dann Menschen. Ich stelle mir das archaisch und kannibalisch vor. Nicht schick.

Würdest du deinen Blog in dieser Welt noch führen können?

Ich weiß nicht, zu welcher Schicht ich dann gehören würde. Vielleicht wurde ich schon von den Monstern gegessen. Ich würde mir wünschen, dass ich als Jägerin oder so noch Essen bieten könnte.

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