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Netkellner: Wir starten jedes Jahr mehrere Werbekampagnen. Die aktuelle Online-Kampagne haben wir so geplant, dass wir auf mehreren Seiten erscheinen und vor allem auch auf solchen, auf denen wir bisher noch nicht vertreten waren.Was will Netkellner mit der aktuellen Online-Kampagne aussagen?
Freizeit ist heute immer mehr wert. Wir haben die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass man Freizeit „ansparen“ sollte, was nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer wichtig ist und sich deshalb auch auf sie bezieht. Netkellner ist ein Service, dessen Vorzüge mitunter sind, weder einkaufen noch abwaschen oder kochen zu müssen. Stattdessen sorgt Netkellner für Freizeit.Was sagt ihr zu Menschen, die das Sujet sexistisch finden?
Was wir auf dem Plakat sehen, ist eine schöne und hübsche Frau.Wer nutzt eigentlich Netkellner, wie sieht eure Zielgruppe aus?
Der typische Nutzer ist ein 29-jähriger Mann mit Universitätsabschluss.Ist die Plattform in erster Linie ein Angebot für Leute, die nicht kochen können?
Die Menschen, die Netkellner nutzen, sind nicht nur hungrig, sondern haben auch wenig Freizeit: Studenten, Arbeitende, Mütter, die mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen möchten.
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Die Kampagne basiert weder auf den Ergebnissen einer demographischen Analyse noch auf solchen aus der Marktforschung. Unsere Idee war es, die Aufmerksamkeit darauf zu bringen, dass Freizeit etwas Wichtiges ist.Welche Speisen dürfen auch gute Hausfrauen mal über Netkellner bestellen?
Je nach Wunsch: Pizza, Spaghetti, Hamburger, Sushi, Amerikanisch, Chinesisch, Indisch, Mexikanisch, Thailändisch, Türkisch, Griechisch usw.Das Model eurer Kampagne hat große Brüste und kann nicht kochen. Gibt es da einen Zusammenhang?
Jamie Oliver hat auch keine großen Brüste und kann trotzdem kochen.Okay … Wenn Netkellner eine Frau wäre, wie würde sie dann aussehen?
Sie wäre eine freundliche, stets lächelnde und hilfsbereite Kellnerin mit dem Charme einer Stewardess.Was unterscheidet für euch sexistische von gender-gerechter Werbung?
Was uns wichtig ist, ist der Mensch: der hungrige Mensch.Aha. Und wie sieht eurer Meinung nach sexistische Werbung aus?
Unserer Meinung nach würde sie—oder er—viel mehr von ihrem/seinem Körper zeigen oder sexuell eindeutige Handlungen präsentieren wie beispielsweise die vom Superbowl ausgeschlossene Werbung.Eure Marketing-Abteilung sitzt ja in Ungarn. Wie sieht man bei euch das Werbesujet?
Der Service von Netkellner ist sowohl in Österreich als auch in Ungarn derselbe. Uns geht es wie gesagt um Freizeit—und das ist in beiden Ländern ein Thema.Wer ist eigentlich das Model in der aktuellen Kampagne—und kann sie wirklich nicht kochen?
Sie ist die Mutter eines neunmonatigen Babys und kocht gern und gut. Ihre Spezialität ist Rind mit Senfsoße.Folge Markus auf Twitter: @wurstzombie
