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Der Mann mit dem bionischen Penis hat endlich seine Jungfräulichkeit verloren

Mohammed Abad verlor als Kind in einem Autounfall seinen Penis. Nach fast 40 Jahren bekam er eine Prothese und plante sein erstes Mal, doch dann musste er es wegen eines erneuten Autounfalls verschieben.
23.3.16

Mohammed Abad | Screenshot von YouTube aus dem Video „43-year-old Plans to Lose Virginity With His Pump-Up Penis" von Barcroft TV

Anfang des Jahres haben wir über sehr wichtige Ereignisse berichtet: Ein Mann mit einem revolutionären bionischen Penis stand kurz davor, seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Mohammed Abad, ein 44-jähriger Security aus Edinburgh, hatte keinen funktionierenden Penis mehr, nachdem er als Kind unter ein Auto geraten war. Er hatte fast vier Jahrzehnte lang mit einem behelfsmäßigen zylindrischen Organ gelebt, doch 2012 wurde er operiert und bekam eine Penisprothese im Wert von 90.000 Euro, die über einen Knopf, der in einem seiner Hoden versteckt ist, aufgepumpt werden kann.

Im Januar dieses Jahres war Mohammeds künstliches bestes Stück dann einsatzbereit. Er ging bei seinem Interview mit The Sun nicht besonders ins Detail, doch wahrscheinlich dauert es einfach ein paar Jahre, bis neue Genitalien sich in den Körper integrieren. Auf jeden Fall sagte er, dass sein 20 Zentimeter langer bionischer Penis zwei Schläuche enthält, die sich mit Flüssigkeit aus seinem Magen füllen, wenn er seinen Hodenknopf drückt, und dass der Penisschaft aus Fleisch von seinem Arm besteht.

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„Ich wurde aus dem Krankenhaus entlassen und bin mit dem Zug zurück nach Schottland gefahren. Ich musste ihn zwei Wochen lang erigiert lassen", sagte er in der TV-Sendung This Morning. „Das war, damit alles abheilen konnte. So funktioniert das nun einmal. Mein alter Penis wurde nicht verschwendet: Mein Chirurg hat daraus meinen Hodensack geformt."

Auch sagte er Journalisten im Januar: „Ich habe schon lange genug auf das hier gewartet. Es wird ein großartiger Start ins neue Jahr. Mein Penis funktioniert jetzt perfekt, also will ich es jetzt einfach tun. Ich freue mich schon sehr. Ich kann nicht erwarten, dass es endlich passiert."

Tragischerweise mussten seine Pläne weniger als eine Woche später erst einmal verschoben werden. Ein Autounfall machte Mohammed erneut einen Strich durch die Rechnung—so langsam, kann man sich vorstellen, dürfte der Mann Autos hassen. Ein Freund sagte The Sun: „Nach allem, was er durchgemacht hat, ist das wirklich das Letzte, was ihm gefehlt hat. Zum Glück ist die Mitte seines Körpers nicht verletzt."

Fast drei Monate später war Mohammed wieder bereit, es anzugehen. Die politische Kandidatin und Preisträgerin der Auszeichnung Sex Worker of the Year 2013 Charlotte Rose hatte sich bei ihm gemeldet, als sie von seiner Geschichte erfahren hatte, und er hatte sie um ihre Hilfe gebeten (er bat sie also darum, Sex mit ihm zu haben).

„Ich wollte eine Person, die bereit ist, mich so zu akzeptieren, wie ich bin", sagte Mohammed. „Ich bin Anfänger. Bei mir steht ‚Fahrschule' dran. Ich wollte nichts überstürzen und mich dann womöglich zum Idioten machen."

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Die beiden hatten vor Mohammeds Autounfall vorgehabt, sich zu treffen, also stellten sie Anfang dieses Monats wieder Kontakt her und verbrachten ein paar Tage damit, sich in einem Londoner Hotel gegenseitig kennenzulernen, bevor sie schließlich das taten, weswegen sie überhaupt dort waren. Leider funktionierte die Hodenpumpe in der ersten Nacht nicht und Mohammeds Penis füllte sich nicht mit Flüssigkeit. Am nächsten Abend funktionierte jedoch alles nach Plan.

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„Als Charlotte ihn zum ersten Mal gesehen hat, war sie kurz still und ich habe mir Sorgen gemacht", sagte Mohammed. „Aber dann sagte sie: ‚Er ist unglaublich.' Es ist schön, wenn eine Dame so etwas zu einem sagt. Als es vorbei war, lag ich einfach mit einem breiten Lächeln da."

Charlotte—die Mohammed gratis behilflich war, obwohl sie sonst 160 Pfund pro Stunde verlangt—sagte The Sun: „Letzten Endes hat er eine Stunde und 45 Minuten durchgehalten." So genau musste es dann auch niemand wissen. Sie sagte außerdem, es sei eine Ehre, dass Mohammed sie gefragt habe, denn „das erste Mal ist eine Erfahrung, die man niemals vergisst".

Mohammed hat noch einen Hoden, kann damit Sperma produzieren und möglicherweise Kinder zeugen.

„Ich habe am 1. Oktober einen ambulanten Termin, bei dem ich mit meinem Arzt die Zukunft besprechen werde", sagte Mohammed in This Morning. „Er kennt meine Testosteronwerte und weiß, wie viele Spermien ich habe." Zu Moderator Phillip Schofield gewandt fügte er hinzu: „Wahrscheinlich mehr als Sie."