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Vice Blog

Die ,Road to Nowhere‘-Ausgabe ist da!

Gefängnisse ohne Strafe, illegale Kohlearbeiter in Polen und Bilder der Unterwasserkabel, die von der NSA angezapft werden: Das ist unser neues Heft.

OK, zugegeben: „Road to Nowhere" klingt nicht gerade nach der positivsten Botschaft zum Jahresende. Und ja, wir hätten unser neues Heft auch „Road to Everywhere" nennen und mit ausgestreckten Sound of Music-Armen im Kreis tanzen können, um ein bisschen Optimismus für 2016 zu versprühen.

Aber erstens ist „Road to Nowhere" grundsätzlich ein sehr positiver Song, in dem es darum geht, auch das Ungewisse OK zu finden, und zweitens müsstet ihr uns eigentlich besser kennen. Die einzigen Anlässe, zu denen wir wie die Trapp-Familie über die Alm tänzeln, sind Travolta-Memes und LSD-Trips auf Christkindlmärkten.

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Anstatt 2016 mit Puderzucker und Glitzer zu begrüßen, haben wir uns entschieden, uns zum Jahreswechsel ein paar wichtigen und wie immer unterberichteten Themen zu widmen, die uns wohl noch länger beschäftigen werden: zum Beispiel dem Strafvollzug und den Fragen, wie Gefängnis ohne Strafe in Deutschland funktioniert, ob ein ehemaliger Insasse die Gefängniswelt reformieren kann und wie Silicon Valley aus Insassen Programmierer machen will.

Zusätzlich hat der österreichische Fotograf Michael Biach polnische Kohlearbeiter beim illegalen Abbau in den „Elendsschächten" begleitet und eine sehr intensive Fotoreportage über Ehre, Armut und den verletzten Stolz der Arbeiter für uns zusammengestellt.

Außerdem haben wir ein Porträt des Autors, Promis, Drummers und überhaupt Allround-Renaissance-Menschen Karl Ove Knausgård, eine Fotostrecke namens Magic Rocks und Bilder jener Unterwasserkabel, die von der NSA angezapft werden. Ach ja, und dann gibt es da noch die unglaublich freundlichen Androiden in Japan, Russlands Hass auf Kondome und eine Blutbank, die ehemalige Laboraffen auf einer Insel freigelassen hat.

Alles in allem der übliche Wahnsinn—egal, welche Jahreszahl daneben steht. Aber bevor ihr euch jetzt mit einer leichten Frühlingswinterdepression in die Feiertage stürzt, weil die Straße wirklich nirgends hinzuführen scheint, denkt dran: „There's a city in my mind, come along and take that ride, baby it's alright."

Hier geht's zum Heft.