Jung und queer in Russland

Für diese neue Doku sind wir kurz vor den Olympischen Winterspielen nach Russland gereist, um die Auswirkungen der durch den Staat unterstützten Homophobie zu untersuchen. In Teil 1 fahren wir mit einem Taxiservice für Homosexuelle, hören von der...

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20 Januar 2014, 4:00pm

Seit Russlands Präsident Wladimir Putin letztes Jahr homosexuelle „Propaganda“ gesetzlich verboten hat, wird die LGBT-Community nicht nur als Randgruppe abgetan und teilweise verachtet, sondern ist zu einem richtigen Staatsfeind mutiert. Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle werden verfolgt und attackiert—es kam sogar schon zu Mordfällen in dem Zusammenhang.

Das neue Gesetz verbietet jegliche Darstellung von Homosexualität in der Öffentlichkeit. So sollen Kinder und Jugendliche davor beschützt werden zu glauben, dass Homosexualität etwas Normales ist. Im Klartext heißt das, dass du ziemlich alleine dastehst, wenn du im heutigen Russland homosexuell bist: ohne öffentlichen oder legalen Schutz, geschweige denn Unterstützung. 

Wir sind nach Russland gereist, um uns selber ein Bild von der Lage zu machen. Dort erfahren wir mehr über homophobe Gruppierungen und treffen Yulia, die Selbstverteidigungskurse für die LGBT-Community anbietet, ein Taxiunternehmen für Homosexuelle, Aktivisten und Kirchen- sowie Regierungsvertreter.

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