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Musik

Die völlig wahllos zusammengestellte Liste der … berühmten Beats, auf die Rapper geschissen haben

Der richtige Beat kann fast jeden Minderbemittelten zumindest kurzzeitig hochfliegen lassen. Blöd ist es allerdings, wenn man so einen Mörderbeat angeboten bekommt und ihn dann dankend ablehnt. Wir, als typische Musikjournalisten, haben einfach mal...
22.5.13

Normalerweise ist HipHop eine ganz offensichtliche Angelegenheit. Wir wissen ganz genau, welches Gewicht Jay-Z bei seiner Geburt hatte (10 Pounds, 8 Ounces) und wie viele Kugeln 50 Cent mit seinem Körper in Empfang nahm (neun). Das alles haben sie uns in ihren Hits wieder und wieder vorgekaut. Erstaunlicherweise wissen wir recht wenig darüber, wie diese Hits entstanden sind. Wie viele Beats werden für einen Künstler speziell gemacht und wie viele sind vorgefertigt und werden an den Höchstbietenden verkauft? Wie sieht der E-Mail-Verkehr zwischen Beatmaker und Rapper/Management/Label aus? Was kostet überhaupt so ein Beat? Alles Fragen, auf die man nur selten Antworten bekommt.

Ein Grund dafür ist, dass sich Rapper für vieles rühmen, aber nicht unbedingt dafür, dass sie einen guten Beat gepickt haben. Wiz Khalifa wird kaum sagen: „Ich bin zwar ein durchschnittlicher Rapper, aber ich danke Stargate jede Sekunde für ‚Black and Yellow‘, damit ich 20.000 Dollar im Monat für das einzige ausgeben darf, was ich kann: Blunts drehen.“ Ja, der richtige Beat kann fast jeden Minderbemittelten zumindest für kurze Zeit hochfliegen lassen. Blöd ist es allerdings, wenn man so einen Mörderbeat angeboten bekommt und ihn dann verstreichen lässt. Dafür gibt es zahllose Beispiele. Wir, als typische Musikjournalisten, haben einfach mal fünf davon wahllos in eine Liste gepackt. Es gibt nämlich nichts Besseres als Listen. Als Musikjournalist jedenfalls.

Auf Noisey erfahrt ihr, auf welche Beats Jay-Z, D12 und andere geschissen haben und was sie sich dadurch alles entgehen haben lassen.