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house

Mach sofort Spotify aus und hör dir die neue EP von Kickflip Mike an

Kauf dir lieber die Money Sex Records Platte, statt dein Abo wegen des ach-so-tollen DJ-Modus zu verlängern.

von Philipp Kutter
25 Januar 2016, 9:33am

House. Ein Genre, das in Deutschland in der Vergangenheit fast untergegangen wäre in all dem Wust aus immer gleich klingenden Releases von Ostgut, Katermukke und Innervisions. „Dixon was so amazing at P-Bar last Sunday, we really had a blast!" Als er mindestens 80 % neu erschienene, ergo beschissene Musik aufgelegt hat oder was? GHB is a hell of a drug. Es gibt nur wenige, die die Fahnen des House noch hochhalten im Land der Scooters und Klocks (Ben Klock, nicht diese holländischen Latschen, die du immer auf deinem Amsterdamtrip für drei Sekunden trägst und Fotos davon dann bei Facebook hochlädst). Mousse T. war einer der ersten, ebenso Rainer Trüby mit seinem Compost Label. Mittlerweile etabliert und allseits gehyped ist die Crew um Max Graef und Glenn Astro, besonders seit beide vor fast genau einem Jahr das Money Sex Records Label gründeten und auch gleich die erste Katalognummer beisteuerten. Seitdem haben bereits einige Leute aus ihrem kreativen Umfeld Releases auf dieser Plattform gefeiert: IMYRMIND (sprich es bitte I'm Your Mind aus und nicht Iron Mindy), Hodini aka Hulk Hodn und Alex Seidel. Der nächste Brother from another Mother ist nun Kickflip Mike alias Joschka Seibt aka The White D'angelo, der unter anderem Drummer in Max Graefs Band ist und bereits einige Releases unter anderem auf Box Aus Holz zu verzeichnen hatte. Auch dieser Release setzt bei dem Sound der vorherigen Platten an. Allerlei Samples, jazziger Groove und die Liebe zu Details, die einem meist erst im zweiten Hördurchgang auffallen. Also, bevor du dir jetzt wieder das neueste Smartphone holst oder dein Spotify Abo wegen des tollen DJ-Modus verlängern willst, kauf dir lieber die Money Sex Wax. Davon hast du mehr und ein besserer DJ als Spotify ist die gesamte Crew sowieso. Und ihre kommenden Releases werden vielfältiger sein als ein Leipziger Allerlei.

Genug Geeier von mir, hört es euch am besten hier unten selbst an: