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Nein, sexpositive Partys sind keine "Sexpartys"

Es gibt einen neuen Hype um vermeintliche “Sexpartys", der es neulich sogar ins 'ZEITmagazin' geschafft hat. Doch da liegt ein größeres Missverständnis vor.

von Thomas Vorreyer
21 März 2017, 4:45am

"Ga Ga Land" heißt ein Artikel aus dem ZEITmagazin, der seit Donnerstag die digitale Runde macht. Der Journalist Mohamed Amjahid will dafür ein Jahr lang innerhalb der antideutschen Bewegung recherchiert haben und ist dabei auf einige Widersprüche gestoßen. Das dürfte jeden, der oder die sich schon mal im Ansatz mit Antideutschen beschäftigt hat oder selbst da drin steckt, wenig überraschen. Und wenn du nicht dazu gehörst, dann dürftest du dich letzte Woche zumindest gefragt haben, was denn bitte "Antideutsche Sexpartys" sind, wie sie in Amjahids Text auftauchen?

Doch dem liegt ein generelles Missverständnis zugrunde, welchem auch viele Menschen anheimfallen, wenn sie von so populären, ausgelassenen Partys wie "GEGEN", "Pornceptual", "CockTail d'Amore", "buttons" und "Herrensauna" hören – oder an mit Darkrooms ausgestattete Clubs wie das Berghain oder das Institut fuer Zukunft denken. Was genau damit gemeint ist und wie das mit dem Sex im Club wirklich ist, liest du jetzt bei THUMP.