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Horst Seehofer wird der deutsche Donald Trump und ein Fluggast unterbricht seinen Schlaf nur deshalb, um auf die anderen Passagiere zu urinieren.
14.9.15

Mikl-Leitner will Bundesheer an Grenzen einsetzen

Foto: Cha già José | flickr | CC BY-SA 2.0

Nachdem sich die Lage an den österreichischen Grenzübergängen durch den anhaltenden Flüchtlingsstrom immer mehr zuspitzt, hat Innenministerin Mikl-Leitner gestern während einer Krisensitzung einen Assistenzeinsatz des Bundesheeres an den Grenzen vorgeschlagen. Wie die Krone berichtet, wären die Soldaten für eine kontrolliertere Abwicklung an den Grenzen und die Versorgung und Verpflegung von ankommenden Flüchtlingen zuständig. Faymann hat den Vorschlag jedoch abgelehnt, da seiner Meinung „die Bildsprache gerade nicht hilfreich" sei.

Bei kurdisch/türkischen Auseinandersetzungen in Bern rast ein Auto in die Menschenmenge

Die regierungsnahe Gruppierung „Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD)" hatte am Samstag zu einer Demonstration in der Berner Innenstadt aufgerufen. Die der AK-Partei von nahestehende Gruppierung demonstrierte unter dem Motto: „Gegen jegliche Art von Terrorismus" zu sein.

Dies rief wiederum eine spontane kurdische Gegenkundgebung auf den Plan, deren Teilnehmer für die Bewohner der PKK-Hochburg Cizre in Südostanatolien demonstrierten. Cizre ist momentan durch türkische Truppen abgeriegelt. Die UETD hatte von der Berner Polizei eine Bewilligung erhalten, die Demonstration auf dem Berner Helvetiaplatz abzuhalten. Die unbewilligte Gegendemo wurde dementsprechend ebenfalls auf besagtem Platz abgehalten. Die Lage eskalierte, als die Polizei versuchte, den Platz zu räumen. Die kurdischen und türkischen Demonstranten griffen sich gegenseitig wie auch die Einsatzkräfte an. Im Zuge der Eskalation raste ein türkischstämmiger Autofahrer in eine Gruppe kurdischer Demonstranten. Insgesamt wurden 22 Personen verletzt, darunter fünf Polizisten.

Deutschland fährt die Grenzkontrollen wieder hoch und lässt Züge aus Österreich stehen

„Deutschland führt in diesen Minuten vorübergehend wieder Grenzkontrollen an den Binnengrenzen ein. Der Schwerpunkt wird zunächst an der Grenze zu Österreich liegen. Ziel dieser Maßnahme ist es, den derzeitigen Zustrom nach Deutschland zu begrenzen (…) ." Sichtlich ernst begann mit diesen Worten der deutsche Bundesinnenminister de Maizière, seine Erklärung vorzutragen, die als Reaktion auf die neusten Flüchtlingsbewegungen zu verstehen ist. Allein am vergangenen Samstag sind in München über 13.000 Flüchtlinge mit Zügen aus Österreich und Ungarn angekommen, weshalb der Zugverkehr zwischen Österreich und Deutschland vorerst eingestellt wurde. Die österreichische Regierung beabsichtigt keine erhöhten Kontrollen an ihren Grenzen zum Nachbarn Ungarn. „Wir können nicht vorhersehen, wie der Rückstau ausschaut", hieß es von Bundeskanzler Faymann hinsichtlich der deutschen Grenzkontrollen.

Ein Fluggast uriniert auf Mitreisende und legt sich danach wieder pennen

Foto: Imago | Newscast

Wer auf der Suche nach einer Definition für den Begriff „tiefenentspannt" ist, der möge sich seit Freitag bitte nur noch an den 27-jährigen Jeff R. wenden. Diese Ruhe in Person hat auf einem JetBlue-Flug von Anchorage, Alaska nach Portland, Oregon folgende Nummer abgezogen: Die ersten drei der insgesamt dreieinhalb Stunden Gesamtflugzeit hat er tiefenentspannt im Schlaf verbracht, nur um kurz vor der Landung aufzuwachen und seine Blase zu entleeren. Den Stress, auf die Toilette zu gehen, machte er sich nicht, stattdessen zielte er durch die Sitzlücken auf die vorderen Passagiere. Dafür war er sogar aufgestanden. Nur leider hat er kurz darauf das Gleichgewicht verloren, was ihn aber nicht davon abhielt, weiter im Liegen auf sich, die anderen Fluggäste und quer durchs Flugzeug zu pissen. Dabei muss der wohlig abklingende Druck in der Lendengegend derart entspannend auf Jeff R. gewirkt haben, dass er noch während der Aktion wieder einschlief. Für seine Verhaftung musste er geweckt werden.

In Ägypten ist die komplette Regierung zurückgetreten

Foto: Imago | Zuma Press

Kaum ein halbes Jahr im Amt und schon ist die gesamte Regierung Ägyptens zurückgetreten. Sie haben nicht einmal einen weiteren Monat bis zu den anstehenden Parlamentswahlen am 17. Oktober durchhalten können. Kein Minister war wirklich frei von Korruptionsvorwürfen, bereits am Montag wurde Agrarminister Salah Helal festgenommen. Die einzig diktatorische Instanz bleibt Präsident Abdel Fattah el-Sisi, der in einem Militärputsch seinen Vorgänger Mohammed Mursi stürzte, der wiederum die Macht während des Arabischen Frühlings und dem Sturz von Hosni Mubarak übernommen hatte. Der Machtpoker in Ägypten geht in seine nächste Runde.

In Indien sterben bei einem Explosionsunglück mindestens 89 Menschen

Zunächst dachte man, der Unfall in der indischen Stadt Petlawad hätte sein Zentrum in einem Restaurant gehabt. Gasflaschen sollten verantwortlich für das Explosionsunglück mit etwa 90 Toten und fast 150 Verletzen gewesen sein. Nun scheint es, als wenn es unsachgemäß gelagerte Sprengstoff-Gelatinestäbe waren, die beim Bergbau benutzt werden und die zum vollen Ausmaß der Katastrophe führten. Die Explosion der Gasflaschen fungierte bloß als Zündfunke. Der Besitzer des Sprengstoffs ist auf der Flucht, die Polizei fahndet auf Hochtouren.