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Musik

Screaming Females

Screaming Females schaffen den beinahe unmöglichen Spagat zwischen Underground-Verpflichtung und immer weiter reichender Öffentlichkeit und transportieren dabei so eine Art draufgängerischer Unbekümmertheit
22.7.10

Screaming Females schaffen den beinahe unmöglichen Spagat zwischen Underground-Verpflichtung und immer weiter reichender Öffentlichkeit und transportieren dabei so eine Art draufgängerischer Unbekümmertheit. Gerade so als wären sie die Huckleberry Finns der Gegenwart.

Sie haben in ihrer Heimat New Brunswick, New Jersey vermutlich schon in jedem Basement gespielt, auch in jedem Studentenwohnheim, in jeder WG und prinzipiell überall da, wo eine Steckdose aufzutreiben ist. Gleichzeitig wird langsam die internationale Presse aufmerksam und sie werden zu MTV eingeladen. Sie sind ein Power Trio, das solchen Gestalten wie Wolfmother jederzeit in den Arsch treten könnte. Sie stehen sowieso eher in der Tradition von Sleater Kinney und orientieren sich, anders als die meisten Garagepunkbands dieser Tage, weniger an den Siebzigern als an den frühen Neunzigern. Sie haben vor kurzem mit The Dead Weather und Arctic Monkeys getourt und wenn man Augenzeugenberichten glauben darf, diese gnadenlos an die Wand gespielt. Und die Sängerin der Screaming Females heißt Melissa Paternoster. Pa-Ter-Nos-Ter! Ich meine, wie viele Gründe brauchst du eigentlich noch, diese Band zu lieben? Einen weiteren findest du hier, es ist ein Song vom kommenden Album, den sie dir schenken wollen. Einfach so. Und sie kommen bald auf Tour. Die ersten Daten stehen schon. Siehe unten.

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Tour:

13.11. Freiburg, The Great Räng Täng Täng

16.11. München, Kafe Kult

17.11. Köln, Sonic Ballroom

18.11. Hamburg, Astra Stube