FYI.

This story is over 5 years old.

Reisen

Der Wal und das Kettensägenmassaker

Dieser Pottwal wurde an einem Strand in Pegwell Bay, Kent angeschwemmt. Die Einheimischen tauften ihn auf den Namen Bruce. Dann zerlegten sie ihn mit Kettensägen.

Dieser Pottwal wurde an einem Strand in Pegwell Bay, Kent angeschwemmt. Laut der örtlichen Tageszeitung war er 13,8 Meter lang, wog etwas um die 30 Tonnen und man glaubt, dass er wohl verhungerte. Die Einheimischen tauften ihn auf den Namen Bruce. Dann zerlegten sie ihn mit Kettensägen.

Ich hatte ziemliche Schwierigkeiten damit, diese Bilder zu machen, denn die Polizei hatte den Kadaver weiträumig abgesperrt. Einen Abend später jedoch lag er dann unbeaufsichtigt herum.

Anzeige

Das Erste, was man mitbekommt, ist der Gestank. Wie rottender Fisch, nur viel penetranter. Als ich schließlich näher kam, stellte ich fest, dass jemand bereits große Stücke aus Bruce herausgeschnitten hatte. Es war so traurig, denn er sah aus, als würde er schlafen, doch dann sah ich, wie sie ihn bereits massakriert hatten. Meine Traurigkeit verflog und ich war einfach nur noch angewidert.

Die Maße des Wals waren unglaublich. Ich bin 1,80 und konnte nicht einmal über Bruces Körper hinwegsehen, um mit meinem Kumpel zu reden.

Wenn ihr euch nun fragt, woher diese großen Löcher in der Flanke von Bruce kommen, dann lautet die Antwort ganz einfach: weil er zu groß ist, um ihn wegzutransportieren, und man ihn deshalb in kleine Stückchen schneiden muss, um ihn zur Müllhalde zu schaffen. Nicht das schönste Ende, doch zumindest haben sie davon abgesehen, ihn in die Luft zu jagen.

So sieht es in Bruces Maul aus.

Keine Ahnung, von was das die Innenseite ist.

Die Lichtverhältnisse variieren in einigen der Bilder, da ich drei Tage mit Bruce verbrachte. Die meisten machte ich jedoch während dieser einen Nacht, in der sie versuchten, ihn mit zwei großen Baggern wegzuschleifen und beinahe daran scheiterten.