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So isst du billig aber geil auf einem Festival

Ein geschmackserfülltes, nahrhaftes und würdevolles Wochenende ist selbst mit nur 30 Euro kein Ding der Unmöglichkeit.

von Daniel Sigge
08 Juli 2017, 3:45am

Montage und Vordergrund: Daniel Sigge. Hintergrund: Henning Schlüter

Was früher die Micky Maus war, sind heute YouTuber und Online-Guides. Sie sind es, die uns die besten Witze, Tipps und Tricks rund um das Lieblingsurlaubsziel der jungen Bevölkerung bescheren. Die Fähnlein Fieselschweif der Festival-Erfahrenen stellen jedes Jahr aus Neue dieselben Listen zusammen, was du alles auf ein solches Wochenende mitnehmen solltest.

Das klitzekleine Problem an der Sache: Du bist mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr jung und wirst sehr betrunken, sehr drauf, sehr faul und/oder sehr chaotisch sein. Ein Festival ist kein durchorganisierter Camping-Urlaub, sondern die anstrengendste, nervenzehrendste, aber bestenfalls großartigste Reise deines Lebens.

Sein Besteck findet man bereits am ersten Tag nicht mehr wieder, die Bananen sind zermatscht und die Einkaufstüte mit dem Weißbrot und den Grillwürstchen liegt in einer Bierlache. "Oops, ich dachte, das wäre der Müllsack!"

Faustregeln, Packlisten und jegliche Form von Planung sind nach einem Bier vergessen.

Außerdem galt früher mal: 100 Euro für das Ticket, 100 Euro fürs Essen und 100 Euro, um mit Getränken irreparable Schäden hervorzurufen. Heute fahren wir aber gerne auf mehrere Festivals im Jahr. Wer soll sich das noch leisten können?

Wie du sowohl deine wechselhafte Organisationsfähigkeit als auch deinen Geldbeutel meisterst, liest du jetzt bei THUMP.