Festivals

Notier dir das erste queere Festival der Schweiz fett im Kalender

Wir haben den Machern ein paar Fragen gestellt. Und Antworten bekommen – gezeichnet.

von Nina Vedova
31 August 2017, 9:13am

Alle Fotos: zvg

Vom 8. - 10. September 2017 wird in Wittnau im Aargau eine Welt aus Farben, Glitzer und politischen Statements geschaffen. Die Milchjugend kreiert ein Wochenende lang eine falschsexuelle Welt für lesbische, schwule, bi-, trans*- und asexuelle Jugendliche und für alle dazwischen und ausserhalb. Die Welt soll lila sein – und genau so heisst dementsprechend auch das erste queere Festival der Schweiz. Am Lila Festival kannst du ein Wochenende lang das Leben mit internationale Artists, wilden Performances und zauberhaften Menschen geniessen. Das ist lila – und sind wir ganz ehrlich, als Kind haben wir doch alle rosa oder blau zu lila zusammengemischt, einzeln wären die Farben doch langweilig.

Die Milchjugend, die das Festival veranstaltet, ist eine Organisation für Jugendliche, die die Welt verändern und Welten gestalten wollen, welche anders sind – falschsexuelle Welten eben. Welten, in denen sie sich frei fühlen und ausprobieren können. Falls du im Gegensatz zu uns noch nicht von der Idee begeistert bist, wissen wir auch nicht weiter. Unserer Meinung nach sollten neue Projekte, die ein Statement setzen, definitiv unterstützt werden und die Menschen genug offen sein für so einen Anlass – also: Sei kein intoleranter Arsch, geh ans Lila Festival.

Durch die tiefere Auseinandersetzung mit dem Festival sind bei uns weitere Fragen aufgekommen: Wie kommt man auf die Idee eines queeren Kulturfestivals? Wie soll das Festival schlussendlich aussehen? Und was will die Milchjugend damit erreichen? Noisey sandte Florian Vock von der Milchjugend diese Fragen zu. Aus eigenen Erfahrungen an verschiedenen Demos wie der Pride oder dem Women's March wissen wir, dass die Mitglieder der Milchjugend sehr kreativ sind. Da dachten wir uns, dass ein Interview zu normal für diese Leute sei. Also haben wir Flo gebeten, uns die obenstehenden Fragen in Bildern zu beantworten – ein bisschen Provokation gehört dazu.


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