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Wir haben die Rauchgewohnheiten von Profifußballern analysiert

Wir wissen, dass Cruyff, Maradona und Basler gequalmt haben. Doch auch im durchprofessionalisierten Fußball haben Stars wir Özil, Buffon oder Nesta zur Kippe gegriffen. Warum hält sich die Kippe so hartnäckig im modernen Fußball?
9.4.17

Letzten Sommer gab es großes Aufsehen, als herauskam, dass einer der Stars der belgischen Nationalmannschaft, Radja Nainggolan, Raucher ist. So schrieb die österreichische Kronen Zeitung: "Belgien-Star ist Raucher und kriegt Balkon-Zimmer!" Dass das Laster von Abermillionen Menschen einem Fußballer als absolutes No-Go vorgehalten wird, hat natürlich damit zu tun, dass der Fußball mittlerweile völlig durchprofessionalisiert ist. Das bedeutet auch, dass die Gesundheit eines Spielers längst nicht mehr nur dessen Privatangelegenheit ist. Schließlich ist bewiesen, dass Rauchen dem menschlichen Körper schadet, und der ist im Falle eines Profis häufig mehrere Millionen Euro wert. Trotzdem gibt es sie noch, die rauchenden Spieler und Trainer im modernen Fußball. Denen – sowie berühmten Ex-Protagonisten der Szene – haben wir uns gewidmet und ihre Rauchgewohnheiten analysiert.

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Johan Cruyff ist bzw. war der wohl bekannteste Connoisseur der Zigarette in der weiten Welt des Fußballs. Sowohl als Spieler als auch als Trainer griff er regelmäßig zum Glimmstängel. Er wuchs im Großraum Amsterdam der 60er Jahre auf, zu einer Zeit, in der die Zigarette einerseits ein Luxusgut für Erwachsene war, andererseits ein Zeichen der Rebellion einer stetig wachsenden Jugendkultur. Cruyff wurde assoziiert – und assoziierte sich selbst – mit der Liberalisierung der niederländischen Kultur und dem Anti-Establishment. Darum überrascht es auch nicht, dass die Zigarette schnell zu einem seiner Markenzeichen wurde, gepaart mit seiner berüchtigten Ästhetik und seiner Angewohnheit, den Konservativen im Lande durch seine nervige Nonchalance zu ärgern.

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