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So surreal sehen Zürcher Clubs im Tageslicht aus

Schrille Clubeingänge mit langen Warteschlangen verwandeln sich tagsüber zu unscheinbaren Büroeingängen, an denen du vorbeiläufst, ohne es überhaupt zu merken.

von Kamil Biedermann
28 April 2017, 2:41pm

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Manche lieben, andere hassen sie: Zürcher Clubs. Falls du eher zu den Letzteren gehörst, wirst du wahrscheinlich – angenommen du gehst hin und wieder mit Freunden in Zürich aus – trotzdem in einem davon landen, weil dich deine Freunde einmal mehr dazu überredet haben. Das sagen jedenfalls die Statistiken: Die 2.21 Millionen Clubgäste generierten 2016 in Zürich für die in der Bar- und Clubkommission angeschlossenen Betriebe 110 Millionen Franken Umsatz. Das Geschäft scheint sich zu lohnen. Durch reichlich junge studentische Zuzüger und einem ausgehwilligen Agglo-Speckgürtel rühmt sich die Zürcher Gastroszene wahlweise damit, die grösste Clubdichte der Schweiz, Europas oder sogar der Welt zu haben. In der Tat haben Ausgehwillige in Zürich eine fast unüberblickbare Auswahl: Bei über 600 Nachtlokalen fallen auf 1000 Einwohner 1.56 Gastrobetriebe mit Nachtbewilligung, wie der Tagesanzeiger berichtete. Dieses Wochenende öffnet die Zürcher Bar & Clubkommission am Tag der offenen Clubtüre ihre Clubs auch mal tagsüber und bietet Interessierten Degustationen, Musik-Performances, Lesungen, Filmvorführungen, Strip-Shows und Clubführungen an.

Unter der Woche, wenn sich die allermeisten Clubs eine Verschnaufpause von dir gönnen, sind sie Meister der Verwandlung. Schrille Clubeingänge mit langen Warteschlangen verwandeln sich tagsüber zu unscheinbaren Büroeingängen, an denen du vorbeiläufst, ohne es überhaupt zu merken. An einem trüben Mittwochnachmittag bin ich durch die Stadt gezogen und habe die Eingänge der städtischen Clubs vom Niederdorf bis Zürich-West so fotografiert, wie du sie wohl selten siehst.

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