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Sumo-Ringer testet neue Kakerlakenfalle, und es tut schon beim Zuschauen weh

Die geballte Power der Gokiburi Hoy-Hoy tut schon beim Zuschauen weh.
30.5.16

Unter allen Kakerlaken auf dieser Welt gilt die Japanische Kakerlake als sehr robust und widerstandsfähig, kann sie doch sogar Minusgraden trotzen. Umso mehr erhofft man sich von einer entsprechenden Kakerlakenfalle, dass sie die Vertreter der Periplaneta japonica ohne Verluste dingfest macht.

Eine Kakerlakenfalle funktioniert in der Regel über einen starken Klebestreifen, an dem die unbeliebten Schaben kleben bleiben. Die japanische Firma für Ungezieferbekämpfung, EarthChemical, hat deswegen bei der Kreation der neuesten Version ihrer Kakerlakenfalle Gokiburi Hoy-Hoy auf einen enorm robusten Klebstoff zurückgegriffen.

Um das Potenzial dieses neuen Wunderklebers unter Beweis zu stellen, baute man die Falle in 929-facher Vergrößerung nach und ließ das wohl mächtigste Wesen in über 2.600 Jahren japanischer Kulturgeschichte hineintappen: einen waschechten Sumoringer.

Schließlich stehe uns eine düstere Zukunft der Riesen-Kakerlaken bevor, verkündet man etwas zu furchteinflößend einleitend im Video. Und so schickte man zunächst einen Wissenschaftler in die Falle, später einen professionellen Läufer und schließlich den Sumoringer, der nicht nur wie seine beiden Leidensgenossem zuvor mit den Füßen kleben bleibt, sondern sich der Länge nach über das Klebeband legt und schließlich mit dem kompletten Oberkörper an der Falle festbappt.

Dass der Sumotori anschließend auf höchst schmerzshafte Art und Weise aus der Falle befreit werden musste, kann man sich eigentich schon ganz gut vorstellen, aber auch einfach noch mal im Behind the scenes-Video angucken.

Der Grund für das Aufstellen einer menschengroßen Kakerlakenfalle durch EarthChemical ist übrigens die neue Verfilmung des in Japan sehr beliebten Mangas und Animes Terra Formars: In dieser Mischung aus Science Fiction und Horror kämpft die Menschheit auf dem Mars gegen furchterregende Riesenkakerlaken.