Ich habe mit einem Drogenbaron in Mexiko Party gemacht und es überlebt
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Ich habe mit einem Drogenbaron in Mexiko Party gemacht und es überlebt

Die Nächte beinhalteten reichlich Drogenkonsum, astronomisch teure Mahlzeiten und viel kolumbianisch-kanadischen Sex.
31.3.16

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Die mexikanische Stadt Playa del Carmen liegt direkt am Strand, 45 Minuten entfernt von Cancún. Im Laufe des letzten Jahrzehnts ist sie dank der Schwemme an Touristen, die das jährliche BPM Festival belagern, ein internationales Partyzentrum für Dance-Musik-Anhänger geworden—und ein Zufluchtsort für Leute, die nicht gefunden werden wollen.

Meine Begegnung mit der dunkleren Seite von Playa del Carmen begann im Oktober 2013. Ich arbeitete als Verkäuferin und Concierge für eine Firma, die Luxusvillen an Urlauber vermietet, die bereit sind, 3.000 Dollar aufwärts pro Nacht zu zahlen. Zu meinen Aufgaben gehörte, Buchungen abzuwickeln, Fragen zu beantworten und sicherzugehen, dass die Gäste während ihres Aufenthalts alles haben, was sie brauchen. Ich kam zu dem Job, als meine eigene Familie eine Villa dort mietete. Nach ein paar Tequila-Shots und der bitteren Erkenntnis, dass ich kein Interesse daran hatte, bald wieder zur Schule zu gehen, fragte ich den Inhaber der Firma einfach geradeheraus, ob er Hilfe benötige. Es stellte sich heraus, dass genau dies der Fall war und eineinhalb Monate später saß ich im Flieger aus meiner Heimatstadt Los Angeles nach Mexiko.

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Playa del Carmen ist eine kleine Stadt und während meines dreimonatigen Aufenthalts dort bin ich mit allen möglichen Charakteren aus jeder Ecke der Welt in Kontakt gekommen: Auswanderern, Nomaden, internationalen Club-Kids und nach eigener Aussage Kriminellen, die sich vor der Polizei versteckten. Aber es war Michas* Geschichte, die ich nie vergessen werde, weil sie mein erster (und wahrscheinlich letzter) Einblick in die unglaubliche und glamouröse Welt des Drogenhandels war. In der Rückschau sehe ich darin sogar mehr als einen Einblick—für ein paar surreale Wochen war ich ein Charakter in Michas Welt und vollkommen in den Lifestyle einer internationalen Drogengröße eingetaucht.

Ich traf Micha im Jahr 2014, als er eine Strand-Villa mit fünf Schlafzimmern von uns mietete. Er war 1,90 m groß, adrett und stand auf maßgeschneiderte Kleidung, Designerschuhe und Uhren, die das Jahresgehalt eines Polizisten kosteten. Teil seines Charmes war für mich vielleicht, dass er klassische Männlichkeit zu verkörpern schien, mit der kantigen Statur eines UFC-Kämpfers, der autoritären Erscheinung eines Mafiosos im Pate-Stil und einem starken Kiefer, der verkrampfte, wenn er wütend oder in Gedanken verloren war. Nach ein wenig Smalltalk erfuhr ich, dass er aus Manitoba, Kanada, stammte, Anfang 30 und osteuropäischer Abstammung war.

Micha kam mit seinem Freund Tim, für den die Reise nach Mexiko das erste Mal war, dass er Kanada verließ, nachdem er seine gesamte Zeit als junger Erwachsener wegen versuchten Mordes im Gefängnis verbracht hatte. Tim war 29, doch er hatte die Energie eines Teenagers. Es war, als wäre seine Entwicklung stehen geblieben, als er ins Gefängnis kam.

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Die Beziehung zwischen Micha und mir war von Beginn an unkonventionell. Bevor ich die Möglichkeit hatte, ihm und Tim ihre Führung durch die Villa und mein typisches Concierge-Programm zu geben, nahm Micha eine Ziploc-Tüte aus seiner Hose. Darin befanden sich nach eigener Aussage 75 gepresste Ecstasy-Pillsen und ein Bogen LSD. Nach dem ersten Schock kam der Adrenalin-Junkie in mir zum Vorschein. Michas Unverfrorenheit war eine willkommene Abwechslung zu all den bürgerlichen reichen Leuten und ausgeflippten Müttern, mit denen ich die ganze Saison zu tun hatte.

"Willst du was?"

"Sicher."

Er gab mir fünf Ecstasy-Pillen.

Ich wunderte mich, warum jemand so viele Drogen mit sich trug, und fragte die beiden Typen, was sie beruflich machen. Micha holte gedankenlos drei Handys hervor und erzählte mir, dass er "im Baugewerbe" arbeite. Ich hakte weiter nach und fragte: "Du weißt, dass die Villa für bis zu zehn Leute ist. Ist sie nur für euch beide?" Micha sagte, er würde einen Freund und ein paar Frauen aus Kolumbien einfliegen.

Tatsächlich traten am nächsten Tag zwei der schönsten Frauen, die ich je in meinem Leben gesehen hatte, durch die Tür und stellten sich als Lorena und Mari vor. Die Frauen sahen aus wie Schönheiten aus einem Musikvideo, mit Sofía-Vergara-Gesichtern und Nicki-Minaj-Körpern. Sie trugen winzige T-Shirts und Bikinis, enge Jeans und lange Acryl-Nägel sowie Unmengen an Schmuck. Mir wurde etwas geheimnisvoll mitgeteilt, dass sie "dafür bezahlt werden, die ganze Woche Party zu machen".

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Die beiden waren nett zu mir. Wir drei freundeten uns aufgrund unserer gemeinsamen Liebe für elektronische Musik und Reisen an und Lorena zeigte mir sogar ein Video davon, wie sie auf Partys in ihrer Heimatstadt Cali in Kolumbien auflegte. Darüber hinaus war unsere Interaktion jedoch beschränkt, da die beiden den Großteil der Zeit damit verbrachten, Selfies zu machen und ein merkwürdiges Pulver direkt aus der Tüte zu schniefen. "Ningunas personas en Colombia les gustan cocaine"—"Niemand in Kolumbien mag Kokain"—sagte Mari mir auf Spanisch. Stattdessen, so sagte sie mir, war es 2C-B, eine Designerdroge, die MDMA ähnlich ist.

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Einen Tag nachdem die Frauen ankamen, kreuzte Michas Kumpel Ivan auf—ebenfalls aus Cali, Kolumbien. Als er sein Gepäck im Gemeinschaftsbereich auspackte, holte Ivan noch mehr Designerdrogen und ein paar tausend Dollar in 100-Dollar-Scheinen hervor und erzählte mir beiläufig, dass das Geld erstklassiges Falschgeld wäre. Dann sagte er uns, dass er am Flughafen von Cancún wegen eines Verkehrsverstoßes in Miami aufgehalten wurde.

Laut Micha traf er Ivan vor einigen Jahren während einer seiner regelmäßigen Reisen nach Mexiko in Guadalajara und seither seien sie Freunde. Mittlerweile war Ivan so etwas wie Michas rechte Hand, wann immer sie in Mexiko waren. Zu seinen Hauptaufgaben gehörte es, zwischen Micha und seinem Harem aus Latinas zu übersetzen, alle herumzufahren und sorgsam das Party machen in der Stadt zu koordinieren.

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Micha fand Gefallen an mir—vielleicht weil ich die einzige Frau war, mit der er auf Englisch kommunizieren konnte. Im Laufe von ein paar Nächten nahm er uns mit zum Party machen in Clubs wie Mamita's, Kool Beach Club, Canibal Royale und La Santanera. Es war kurz vor dem BPM Festival, also spielten die DJs hauptsächlich Underground-House und -Techno. Micha stand eher auf den Vegas-Vibe, aber blieb, solange es schöne Frauen und genug Champagner gab.

Dom Pérignon—kein Moët

Für gewöhnlich lief es so ab: Wir kreuzten im Club auf, bezahlten für einen Tisch und wurden sofort wie Könige behandelt. Die Kellner brachten Moët, aber das stellte Micha nicht zufrieden, also kamen sie mit Dom Pérignon zurück. Die Rechnung? Mindestens 10.000 Dollar. Bezahlt wurde immer bar. Die Nächte beinhalteten außerdem reichlich Drogenkonsum, astronomisch teure Mahlzeiten und viel kolumbianisch-kanadischen Sex. Es war die Art von erstklassigem und rücksichtslosem Hedonismus, aus dem Filme wie Spring Breakers gemacht sind, und ehrlich gesagt habe ich jede Sekunde davon genossen.

Ein paar Tage vor seinem Check-Out-Datum beschloss Micha, dass er einen spontanen Trip nach Guadalajara unternehmen wollte, um Freunde zu besuchen. Die Frauen und Ivan flogen zurück nach Kolumbien, sodass ich mit Micha und Tim zurückblieb. Wir hatten sofort ein Problem: Die Jungs konnten nicht mit ihren Kreditkarten für Flugtickets bezahlen, weil sie keine elektronische Spur hinterlassen wollten. Nach all der Zeit, die wir zusammen verbracht hatten—und in der Micha mich zu allem eingeladen hatte—fühlte ich mich geneigt zu helfen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich bereits, dass Micha wahrscheinlich nicht der Besitzer einer ganz normalen Baufirma war, aber mittlerweile genoss ich ihre Gesellschaft so sehr, dass ich beschloss, mein wachsendes Misstrauen zu ignorieren.

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Ich bot an, die Tickets über meine Karte zu buchen und mir das Geld von ihnen in bar geben zu lassen. Sie lehnten höflich ab. Stattdessen gab Micha mir 1.000 Pesos (etwa 100 Dollar), um zum Flughafen von Cancún zu fahren und für ihn und Tim zwei Tickets nach Guadalajara in bar zu kaufen.

Nach seinem Aufenthalt in Mexiko flog Micha zurück nach Kanada und ich flog zurück nach L.A. Die nächsten sechs Monate blieben wir über Whatsapp in Kontakt. Es fühlte sich aufregend an, mit einem schlüpfrigen Badboy befreundet zu sein, der sich auf einer Ebene weit über den unbedeutenden Dealern bewegt, mit denen ich in Playa und L.A. zu tun hatte. Ich war nicht einmal sicher, was genau er tat, würde es aber bald herausfinden.

Micha vor den Ruinen von Playa

Im August 2014 erzählte Micha, dass er für einen Monat in L.A. Ferien machen würde und darüber nachdachte, in die El Pollo Loco-Restaurantkette zu investieren, nachdem er von Freunden gehört hatte, wie gut ihr gegrilltes Hühnchen im Mexican-Style ist. Er erzählte mir, dass er vielleicht eine Filiale in Manitoba eröffnen wolle.

Er bot mir 150 Dollar am Tag plus kostenlose Shopping-Trips und Mahlzeiten, wenn ich einwilligte, während seines Aufenthalts seine Fahrerin zu sein. Ich hatte zu der Zeit keinen Job, also klang das nach einem guten Deal. Außerdem bedeutete für Micha zu arbeiten, dass wir die ganze Zeit rumhängen konnten und das war eigentlich alles, was ich wollte. Ich hatte schon immer etwas für Badboys übrig. Micha war gutaussehend und behandelte mich gut. Nach unserer Zeit in Mexiko wusste ich, dass mit ihm in L.A. abzuhängen Spaß garantierte. Sicher, er war wahrscheinlich in irgendwelche zwielichtigen Geschäfte involviert, aber meine Vernarrtheit vernebelte mein Urteilsvermögen. Ich sagte mir selbst: Niemand ist perfekt, oder?

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Die ersten Tage, die wir zusammen in L.A. verbrachten, waren toll. Ich nahm ihn ein paar Mal mit zu El Pollo Loco und er liebte es. Wir gingen zum Strand und hingen in Hollywood und Santa Monica ab. Wir schauten bei Fred Segal vorbei und er kaufte mir Schmuck und bezahlte mit einem riesigen Geldbündel. Wie während unserer Zeit in Mexiko wurde alles bar bezahlt, um Spuren zu vermeiden.

Dann, eines Nachmittags, verschwand er plötzlich. Wir hatten geplant, an den Strand von Malibu zu fahren, aber ich hörte den ganzen Tag nichts von ihm. Er hatte am Abend zuvor erwähnt, dass er ein paar Freunde an einigen Hotspots treffen wollte, also nahm ich an, dass er eine wilde Partynacht im Playhouse oder der Greystone Manor in Hollywood hinter sich hatte, die er beide besuchen wollte. Ich dachte mir nicht viel dabei.

Micha bei El Pollo Loco

Später am Abend bekam ich eine Menge panischer Nachrichten und Anrufe von ihm, in denen er mich bat, ihn in der Straße in der Nähe seines Apartments zu treffen, auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Am Telefon klang er noch immer wie der ruhige, gefasste Micha, den ich kannte, trotzdem konnte ich in seiner Stimme spüren, dass etwas sehr falsch lief.

Als ich ankam, sprang er auf den Beifahrersitz. "Fahr einfach", sagte er. Keine Erklärung. Er schraubte den Sitz ganz zurück, um sicherzugehen, dass er durch das Autofenster nicht zu sehen war. In regelmäßigen Abständen schaute er über seine Schulter. Ich war verwirrt, aber insgeheim mochte ich den Kick. Es fühlte sich an, als würden wir in einem Hollywood-Blockbuster leben.

Aus dem VICE-Netzwerk: Ein Transitland auf Schienen

Irgendwann, als wir mindestens 15 Kilometer von seinem Apartment entfernt waren, setzte Micha sich wieder auf. Ich verlangte, zu erfahren, was los ist, und er erzählte mir, dass in der Nacht davor ein Schwarm der örtlichen Polizei, des FBI und der DEA sein Apartment gestürmt und 300.000 Dollar in bar beschlagnahmt hätte. Sie hatten ihn die ganze Zeit in L.A. beobachtet und gesehen, wie er mit einer Gruppe "zwielichtiger Männer mit Vaquero-Hüten" zu tun hatte. Das war der einzige Grund, den er mir für die Razzia nannte, aber es war alles, was ich brauchte, um zu wissen, was wirklich vorging.

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Micha sagte mir, dass sie ihn in der Nacht zuvor ins Gefängnis gesteckt hätten, er aber jemanden dafür bezahlt hatte, seine Kaution zu bezahlen, damit er am Morgen freigelassen werden konnte, nur wenige Stunden, bevor ich ihn abholte. Das erklärte, warum er sich eine Weile nicht bei mir gemeldet hatte.

"Ich bring dich verdammt nochmal um, wenn du es jemandem erzählst", lachte er.

Als nächstes bat er mich, ihn zum Büro seines Anwalts zu fahren, damit er herausfinden konnte, wie er sofort zurück nach Kanada kommen könnte. Aber an diesem Punkt fing ich an auszuflippen, weil die Situation außer Kontrolle geriet.

"Wenn du willst, dass ich dich irgendwo hinfahre, dann musst du mir sagen, was zur Hölle du wirklich machst", verlangte ich mit dem Hinweis, dass meine Sicherheit in Gefahr war.

"Gib mir dein Telefon", sagte er und starrte mich intensiv mit seinen durchdringenden blauen Augen an.

Ich gab es ihm. Er schaltete es aus und behielt es in seiner Tasche.

"Ich handele mit Molly und H", sagte er nonchalant.

"Oh, OK", stotterte ich, geschockt, dass er es endlich zugegeben hatte.

"Ich bring dich verdammt nochmal um, wenn du es jemandem erzählst", lachte er. Ich wusste innerlich, dass etwas Wahres darin steckte.

Nach seiner "Beichte" fühlte ich mich merkwürdigerweise erleichtert, weil ich wusste, dass ich nicht verrückt war und dass Micha kein wilder Baulöwe mit zwielichtigen Finanzen war. Er versicherte mir, dass ich in Sicherheit war und merkwürdigerweise vertraute ich ihm immer noch.

Ich fuhr ihn zu seinem Anwalt und sagte mir auf rationale Weise, dass ich nichts Illegales machte und jederzeit auf unwissend tun könnte. Das Anwaltsbüro lag in einem heruntergekommenen Teil von Van Nuys; ich nahm an, dass er auch ein paar der großen Drogengangs wie die Van Nuys Boys oder die Pacoima Piru Bloods vertrat, die in diesem Teil von L.A. bekannt waren. Wir saßen im Wartezimmer und ein dünner weißer Mann mit funkelnder Uhr und Nadelstreifenanzug kam heraus. Micha ging mit ihm in einen Raum und als er rauskam, hatte er gute Nachrichten: Sein Anwalt wusste, wie er ihn nach Kanada bekam. Micha musste ihm lediglich 35.000 Dollar zahlen—vermutlich für neue funkelnde Uhren und Nadelstreifenanzüge.

Nachdem wir das Büro des Anwalts verlassen hatten, tätigte Micha ein paar Telefonate mit einem seiner Wegwerf-Handys und organisierte, dass zwei Frauen aus Manitoba ihn am nächsten Tag mit weiteren Wegwerf-Handys und Bargeld in L.A. treffen.

In einem Moment der Klarheit sah sogar mein naives, abenteuerlustiges 22-jähriges Ich die trüben Gewässer, in die ich mich begeben würde, wenn ich mich weiter mit Micha abgeben würde. Nachdem ich ihn abgesetzt hatte, rief ich meinen Vater aus meinem Auto an und fragte nach Rat. Auch wenn er immer einen recht liberalen Erziehungsstil pflegte, war mein Vater ernsthaft um meine Sicherheit besorgt, als ich ihm erzählte, was passierte. Er wies mich an, Michas Nummer sofort zu löschen, wenn ich keine Akte über mich und die Polizei an den Hacken haben wollte—oder noch Schlimmeres.

Am folgenden Tag schrieb ich Micha und ließ ihn wissen, dass ich für eine Weile die Stadt verlassen würde. Ich log und sagte ihm, dass ich darüber nachdachte, wieder nach Mexiko zu gehen und daher schwierig zu erreichen sein könnte. Er antwortete, ich solle Spaß haben, in Kontakt bleiben und dass wir uns vielleicht in Mexiko wiedersehen würden. Dann löschte ich schweren Herzens seine Nummer aus meinem Telefon und änderte schließlich meine eigene.

Diese freundliche Verabschiedung war das Letzte, was ich jemals von Micha gehört habe. Bis heute denke ich immer noch von Zeit zu Zeit an ihn. Manchmal suche ich sogar in amerikanischen und kanadischen Gefängnisverzeichnissen nach ihm und hoffe, eine Spur von ihm zu entdecken. Aber ich habe nichts. Ich weiß tatsächlich noch nicht einmal, ob sein echter Name wirklich Micha war.

*Alle Namen wurden geändert

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