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Es gibt jetzt einen Musik(-und-Strip-)Streamingdienst vom Playboy

Der neueste Player auf dem Markt soll „ermutigend“ für Frauen sein.

von Krystal Rodriguez
06 Juni 2016, 10:45am

Photo via Youtube

Anfang des Jahres hat Playboy einen überraschenden Schritt unternommen und vollständige Nacktheit von seinen Seiten verbannt. Das führte u.a. dazu, dass die Produzentin Mija plötzlich auf verspielte und trotzdem geschmackvolle Art für ein Fotoshooting des berüchtigten Männermagazins posierte. Jetzt hat die überarbeitete Marke einen neuen Weg gefunden, Nutzer zu gewinnen.

Playboy hat letzte Woche seinen neuen Musikstreamingdienst vorgestellt, „Playboy Music". Die App für Tablet und Smartphone, die vom Musikvertrieb BAMM.tv verwaltet wird, kostet in den USA 99 Cent pro Monat. Abonnenten sollen sich dabei in etwas verlieren, das die Webseite der Global Post als „originelle Musikvideos" beschreibt, sprich: in Videomaterial von Models, die tanzen, faulenzen oder sich im Bett wälzen, während sie unterschiedlich viel bzw. wenig bekleidet sind. Sie ziehen sich also schrittweise aus.

Das klingt wie eine Live-Action-Version von YouTube-Kanälen wie Majestic Casual, Gap Beats, Club House Music oder, weniger subtil, Erotic Dubstep, die ihre Deep-House- und Dubstep-Tracks mit Fotos von halbnackten Frauen unterlegen, um mehr Klicks zu generieren.

Jeff LaPenna, Creative Director der Playboy Music App bei Bamm.tv, sagte in einer Pressemitteilung: „Die Models sind mehr als nur sexy—sie stehen im Mittelpunkt einer Erzählung, die Schönheit und Musik auf eine Art verbindet, die Männern gefallen wird und die Frauen ermutigend finden werden."

Sieh dir unten einen Teaser für Playboy Music an.

Bei der App sind angeblich weniger bekannte Künstler vertreten, doch das Video deutet an, dass der Fokus auf den Models selbst liegen wird. Unsere Shazam-Analyse des Videos ergab, dass der Song DLRNs „Fear and Loathing" (feat. Stevie Nader) ist, aber das würdest du selbst nicht aus dem Teaser erfahren, es sei denn du kennst den Track bereits, da weder sein Name noch der Interpret erwähnt werden ... was eigentlich ziemlich wichtig für einen Musikstreamingservice ist. Aber hey, es gibt Models, nicht wahr?

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