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Das Leben innerhalb der alternden Biker-Gangs von Japan

VICE Japan hat sich mit einigen der berüchtigsten Mitgliedern der sogenannten Bōsōzoku getroffen, um mehr über die glorreichen Vergangenheit der aussterbenden Subkultur zu erfahren.

von VICE Staff
22 November 2015, 5:00am

Japanische Motorrad-Gangs—auch als Bōsōzoku bekannt—sorgen nun schon seit den 70er Jahren für Angst und Schrecken, indem sie die Straßen mit ihren aufgemotzten Maschinen unsicher machen und dabei ihre Kämpfe gegen rivalisierende Banden und die Polizei austragen. Teil einer solchen Gang—jede mit einem individuellen Overall—zu sein, ging einst mit einem wilden Lifestyle einher, der von Gewalt und oftmals auch von einem frühen Tod geprägt war. Neue Mitglieder wurden schon im Jugendalter von den alteingesessenen Bikern rekrutiert und anschließend bläute man ihnen ein, den Ruf und die Ehre der Gang zu schützen—auch wenn das bedeuten sollte, in hoffnungsloser Unterzahl zu kämpfen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Bōsōzoku aufgrund der strengeren Gesetze und des härteren Durchgreifens der Polizei jedoch drastisch zurückgegangen und es gibt nur noch ganz wenige Charter. Die Biker, die die Hochzeit dieser Subkultur miterleben durften, werden sich allerdings immer wieder gerne an ihre ungestüme Jugend zurückerinnern.

VICE Japan hat sich mit einigen der berüchtigsten Mitglieder der japanischen Motorrad-Gangs getroffen, um mehr über die glorreichen Tage der aussterbenden Subkultur zu erfahren.

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