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Und sehr viel mehr gibt es zu Schauspiel und Gesang von The Rock eigentlich auch schon nicht mehr zu sagen. Um noch einmal auf den Vergleich mit der Arschmalerei zurückzukommen, sollte ich vielleicht ergänzen, dass ich keineswegs nur mich als Zuschauer meinte, der sich stellenweise schämte, sondern dass diese peinliche Betretenheit durchaus auch von der Leinwand her zu spüren war. Genau wie der Arschmaler, der kein Problem hat, seinen Lebensunterhalt auf diese Art zu bestreiten und es manchmal trotzdem komisch findet, wenn er über seine Arbeit nachdenkt ("Ich bemale Ärsche? Was zur Hölle?"), wirken auch die Darsteller in Journey 2 hin und wieder so, als hätten sie in einem nüchternen Moment plötzlich das volle Ausmaß des fertigen CGI-Trips vor Augen und würden sich ein bisschen vor sich selbst und dem vorzeitigen Blu-ray-Release fürchten.Bleibt uns nur The Rock als Fels in der Brandung, der als einziger mit der Gesamtsituation grundzufrieden zu sein scheint und uns soviel gute Bauchwärme mit auf den Weg gibt, dass ich durchaus jeden Menschen verstehen kann, der sich sein beruhigendes Muskelgesicht als Wichsvorlage auf einen Eulenkörper retuschiert und das Ganze in Klarsichtfolie über sein Fleshlight drapiert.
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