Eine kindliche und eine erwachsene weibliche Person im Profil
Illustration: Russlan
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Inside xHamster: Wir veröffentlichen die internen Regeln von Deutschlands meistbesuchter Pornoseite

Löscharbeiter sollen auf xHamster verbotene Aufnahmen entfernen. Doch die Moderationsregeln der Plattform haben gefährliche Lücken.
27.10.20
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Inside xHamster: Lese hier alle Texte der Artikelserie

Man muss sich xHamster als einen sicheren Ort vorstellen – jedenfalls wenn man glaubt, was die meistbesuchte Pornoplattform Deutschlands über sich selbst erzählt.

Niemand darf auf xHamster Dinge hochladen, an denen er keine Rechte besitzt. Inhalte dürfen gegen keine Gesetze verstoßen. Und jede identifizierbare Person in einem Foto oder Video auf xHamster muss ihr Einverständnis für den Upload gegeben haben. So steht es in den Nutzungsbedingungen, denen jeder Besucher der Seite zustimmen muss.

Exklusive VICE-Recherchen im Löscharbeiter-Team von xHamster zeigen, dass dieses Szenario kaum etwas mit der Realität zu tun hat. Die Plattform mit Sitz in Zypern unternimmt äußerst wenig, um die eigenen Regeln durchzusetzen. Zwar gibt es ein Team aus freiwilligen xHamster-Nutzenden, das die Massen neuer Foto-Uploads kontrolliert. Aber die Löscharbeiter erhalten von xHamster nur sehr begrenzte Möglichkeiten, um ein Foto tatsächlich entfernen zu lassen – oder um zu überprüfen, ob ein Uploader ein Foto wirklich hochladen darf.

Hier gibt es alle Texte der Artikelserie Inside xHamster.

Die Arbeitsgrundlage für Löscharbeiter ist ein knappes Handbuch mit rund 2.800 Zeichen. Die knappen Anweisungen bewirken, dass auch fragwürdige Inhalte im Zweifel erst einmal online bleiben, solange sich Löscharbeiter nicht vollständig sicher sind, dass sie gegen die Regeln verstoßen. Bis heute war dieses Handbuch nicht öffentlich verfügbar. Wir veröffentlichen es hier in voller Länge.

xHamster hat keine unserer Fragen zu den Inhalten des Handbuchs beantwortet. xHamster-Sprecher Alex Hawkins wies darauf hin, dass es neben dem freiwilligen Löschteam auch bezahlte Support-Mitarbeiter von xHamster gebe. Wie die Arbeit zwischen den Teams genau aufgeteilt wird und ob sich die Regeln der Support-Mitarbeiter von denen des Löschteams unterscheiden, hat er auf Nachfrage jedoch nicht beantwortet.

Trigger-Warnung: Dieser Text enthält explizite Schilderungen von sexualisierter Gewalt, die unter Umständen retraumatisierend sein können.

Löscharbeiter entscheiden per Knopfdruck

Der Screenshot zeigt eine Web-Oberfläche mit elf Buttons für Löscharbeiter

Die Knöpfe der Löscharbeiter | Screenshots: xHamster

Der Eintrag "Neues Handbuch für Reviewer" ist laut Zeitstempel ein Jahr alt. Der Eintrag kann aber von xHamster jederzeit überarbeitet werden, ohne dass sich der Zeitstempel aktualisiert. Während unserer Recherche ist das mehrfach passiert. Die Veröffentlichung des Handbuchs kann also nur eine Momentaufnahme sein.

Es gibt einen weiteren Eintrag mit dem Namen "Handbuch für Reviewer", der offenbar veraltet ist. Er trägt einen neun Jahre alten Zeitstempel. Offenbar gibt es darüber hinaus weitere Arbeitsanweisungen, die von Fall zu Fall zwischen xHamster-Support und Löscharbeitern besprochen werden. Einige davon wurden vor sieben Jahren erstmals in einem ergänzenden Handbuch zusammengefasst.

Das "neue Handbuch" beginnt mit einem Screenshot der Knöpfe, die Löscharbeiter beim Überprüfen von Inhalten drücken können.

Wenn ein Foto zur Überprüfung bei den Löscharbeitern landet, ist es bereits auf xHamster öffentlich verfügbar. Sobald Löscharbeiter auf "Public" drücken, gilt das Foto als OK.

Ist sich ein Löscharbeiter nicht sicher, was er tun soll, drückt er auf "Skip" und überlässt die Entscheidung seinen Kolleginnen und Kollegen.

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Beispiele von Nacktfotos mit Logos anderer Websites

Alle Screenshots sind im Original unverpixelt | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Bis Anfang Oktober begann das Regelwerk mit dem Thema Copyright. Als Copyright-Verstoß galten demnach allein Uploads, die Webadressen oder Logos anderer Websites zeigen. Nicht OK waren zudem Aufnahmen, auf denen Logos und Webadressen per Bildbearbeitung kaschiert wurden.

Im Handbuch unerwähnt blieben Copyright-Verstöße durch Uploads aus Filmen und Serien sowie Verstöße durch jede andere Art von Veröffentlichung ohne Nutzungsrechte. Denn eigentlich kann niemand einfach so das Nacktbild einer fremden Person veröffentlichen, wenn er nicht deren Einverständnis hat.

Spätestens am 7. Oktober wurden aber selbst diese rudimentären Regeln komplett gestrichen. Eine xHamster-Administratorin teilte den Löscharbeitern mit: "Ab jetzt werden wir alle Copyright-geschützten Fotos online lassen." Auf unsere Nachfrage kommentierte xHamster diese Änderungen nicht.

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Nacktfotos mit URLs zu anderen Websites

Rot markiert hat xHamster hier jeweils die URL zu einer anderen Website | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Die Löscharbeiter sollten laut Handbuch fortan nur noch dann Uploads mit dem Logo anderer Websites löschen, wenn sie als Spam zu erkennen sind, indem alle Fotos einer Galerie dasselbe Logo tragen.

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Nacktfotos mit Logos anderer Websites

Rot markiert hat xHamster jeweils das Logo einer anderen Website | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Männer werden aussortiert

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Fotos mit teilweise nackten Männern

Wie sehen Männer aus? | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Auf xHamster werden Aufnahmen, die nur Männer zeigen, streng von Aufnahmen getrennt, die mindestens eine Frau zeigen. Löscharbeiter helfen beim Sortieren.

Die Beispielfotos sind an dieser Stelle des Handbuchs außergewöhnlich ausführlich. Selbst der Fall "Bekleideter Mann" wird durch ein eigenes Foto illustriert – falls sich Löscharbeiter spontan nichts darunter vorstellen können.

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Nacktfotos, die xHamster in die Kategorie "Shemale" einordnet

Der Bereich “Shemale” | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Neben dem gesonderten Bereich für Aufnahmen mit Männern gibt es auf xHamster auch einen Bereich namens "Shemale". xHamster verzichtet an dieser Stelle auf eine kritische Diskussion von nicht-binären Identitäten. Löscharbeiter sollen Aufnahmen in diese Kategorie schieben, wenn die gezeigten Personen einen Penis und Brüste haben.

Als minderjährig gilt, wer minderjährig aussieht

Der Screenshot zeigt eine kindlich und eine erwachsen wirkende Puppe

Die rechte Puppe gilt offenbar als erwachsen | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Das Thema Minderjährige handelt xHamster mit zwei Beispielfotos und vier Zeilen Text ab. Nicht erlaubt sind demnach Bilder von Personen, die dem Anschein nach "mit hoher Wahrscheinlichkeit unter 18" sind. Wie genau man das feststellen soll, bleibt zunächst den Löscharbeitern überlassen.

Das Thema ist auch juristisch relevant. Nach dem Strafgesetzbuch drohen für die "Verbreitung jugendpornografischer Schriften" eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Von xHamster gab es zu diesem Thema – wie zu den anderen Aspekten des Handbuchs – keinen Kommentar.

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Fotos mit Hunden

Der schwarze Balken vor den Augen des Hundes ist auch im Original vorhanden | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Unter dem Stichwort "Zoo" fasst xHamster verbotene Darstellungen von Tieren zusammen. Auch dieses Thema ist juristisch relevant. Für die "Verbreitung tierpornografischer Schriften" drohen in Deutschland ebenso Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen. Erlaubt sind Tierfotos auf xHamster, wenn sie nicht sexualisiert sind.

Hast du mal bei Pornhub, xHamster oder einer anderen großen Pornoplattform gearbeitet – oder arbeitest dort noch immer? Hast du schon mal versucht, Inhalte von dort löschen zu lassen? Wir würden uns freuen von dir zu hören. Du erreichst uns verschlüsselt via Signal oder WhatsApp (+49 152 1012 4551) sowie Threema 27DS6P2R, am besten mit einem Gerät, das nicht deinem Arbeitgeber gehört.

Das Beispielfoto unten rechts zeigt übrigens eine Szene aus der US-Comedyserie Wilfred mit Elijah Wood. Eigentlich müsste die Verbreitung dieses Fotos auf xHamster ein Copyright-Verstoß sein. Aber das wird auf der Plattform offenbar anders gehandhabt. Wir haben xHamster auf den Widerspruch hingewiesen; der Sprecher kommentierte es nicht.

Bei Kot und Regelblut ist xHamster streng

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Fotos, die bei xHamster unter die Kategorien "Shitting" und "Error" fallen

Unverpixelt im Original | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Kot kann xHamster offenbar gar nicht leiden: Solche Aufnahmen sollen gelöscht werden. Das Thema ist der Plattform so wichtig, dass Löscharbeiter dafür sogar einen eigenen Button haben: "Shitting". In derselben Kategorie verortet xHamster zudem Regelblut und Erbrechen. Dabei ist all das nicht einmal illegal.

Keinen gesonderten Button haben Löscharbeiter übrigens für Dinge, die durchaus illegal sind, etwa Vergewaltigung und Voyeurismus, also unerlaubte Nacktaufnahmen mit versteckter Kamera. Voyeurismus wird im Regelwerk sogar überhaupt nicht erwähnt. Dabei sind heimliche Aufnahmen aus dem höchstpersönlichen Lebensbereich, etwa aus der Dusche oder von der Toilette, nach 201a StGb strafbar.

Sexualisierte Gewalt fällt unter "Sonstiges"

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Fotos, die auf xHamster nicht erlaubte Darstellungen von Gewalt und Drogen abbilden

Die Kategorie für "fragwürdige Dinge" | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Sexualisierte Gewalt findet im xHamster-Handbuch erst unter dem Stichwort "Other", Weiteres, Erwähnung. Das Handbuch ist in dieser Hinsicht veraltet, denn inzwischen gibt es für "Violence" durchaus einen separaten Button für Löscharbeiter.

Bei der Frage, was man genau unter "Violence" verstehen darf, ist das Handbuch aber zurückhaltend. Ausdrücklich erwähnt werden "Blut", "echtes Weinen" und "echtes Erhängen". Auf den Beispielfotos sind dagegen lediglich blutende Personen abgebildet. Für andere Problemfälle müssen Löscharbeiter eine schriftliche Begründung mitliefern. Eine Meldung in der Kategorie "Other" können Löscharbeiter ohne eine Begründung nicht abschicken.

xHamster verbietet zudem die Darstellung von Drogen und Drogenkonsum. Fotos mit Drogen sind uns während unserer Zeit als Löscharbeiter jedoch kaum begegnet.

Screenshot aus dem Handbuch: Telefonnummern, Fotos von Ausweisen etc. sind ebenfalls nicht erlaubt

HIerfür gibt es keine Beispielfotos | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Während unserer Recherche wurden dem Handbuch außerdem weitere Dinge hinzugefügt, die fortan als verboten gelten, etwa Ausweisdokumente oder Links zur Dropbox-Ordnern. Ob diese neue Regel auch rückwirkend für bereits bestehende Uploads angewandt werde, hat xHamster nicht beantwortet.

Die Regeln widersprechen sich selbst

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Fotos, die bei xHamster aus verschiedenen Gründen OK sind

Die Beispiele offenbaren Widersprüche | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Gegen Ende des Handbuchs gibt es noch ein paar abschließende Bemerkungen. Demnach sind auch Scans von Pornomagazinen erlaubt – eigentlich ein Copyright-Verstoß.

Screenshots von Chatverläufen erlaubt xHamster ebenfalls. Zumindest nach deutschem Recht ist ein solcher Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte weniger ratsam. Denn wer einen privaten Chatverlauf ohne Einverständnis des Gesprächspartners veröffentlicht, riskiert Unterlassungs- und Schadensersatzforderungen.

Besonders eigenartig ist das Beispiel-Foto unten links. Es steht auf den ersten Blick im direkten Widerspruch mit den xHamster-Regeln zu Minderjährigen. Die Figur sieht kindlich aus, ist aber offenbar auf xHamster nicht verboten. Das symbolisiert der grüne, nach oben gereckte Daumen. Ist die gezeichnete Figur etwa nicht "mit hoher Wahrscheinlichkeit unter 18"? Oder sind Mangas eine Ausnahme – obwohl Puppen laut Handbuch keine Ausnahme darstellen?

Auch das hat xHamster auf unsere Nachfrage nicht kommentiert. Das Beispiel zeigt, wie schwer man sich auf Kriterien verlassen kann, die letztlich rein subjektiv sind.

Im Zweifel sollen Aufnahmen online bleiben

Der Screenshot zeigt schriftliche Bemerkungen aus dem Handbuch für Löscharbeiter

"100% sure" | Screenshot: xHamster, "New reviewers manual"

Das Handbuch endet mit einer Warnung. "Entferne keine Inhalte, wenn du nicht zu 100 Prozent sicher bist, dass es illegal ist, wenn sie hier sind". Damit setzt xHamster eine klare Priorität: Im Zweifel bleiben Inhalte erst einmal online und damit für potenziell alle Öffentlichkeit sichtbar. Für mutmaßlich illegale Inhalte bedeutet das, sie können bis auf Weiteres betrachtet und verbreitet werden, auch wenn bereits erste Zweifel oder ethische Bedenken bestehen. Zumindest nennt das Handbuch die Möglichkeit, Problemfälle zur Diskussion zu stellen.

Wir haben xHamster gefragt: "Inwieweit halten Sie das für ausreichend, um Opfer von Vergewaltigung, sexueller Gewalt und Filmmaterial, das ohne Zustimmung erstellt oder veröffentlicht wurde, zu schützen?" Keine Antwort.

Ein Beispiel-Foto für "echtes Weinen"

Das ergänzende Handbuch werden wir hier nicht vollständig wiedergeben. Mehrere Beispielfotos doppeln sich mit dem "Neuen Handbuch". Andere Stellen sind für die Öffentlichkeit weniger relevant – etwa, dass es nicht gegen die Regeln von xHamster verstoße, sich Objekte in die Eichel zu schieben.

Wir haben xHamster gefragt, ob das Handbuch noch gültig sei. Der Sprecher Hawkins erklärte, dass es für die Nachwelt noch online gelassen werde und dass Löscharbeiter inzwischen auf das neue Handbuch verwiesen würden. Ein klares Nein ist das nicht. Die Kommentarsektion unter dem angeblich veralteten Handbuch zeigt, dass Löscharbeiter es noch immer für ihre aktuelle Arbeit zurate ziehen.

Von besonderem öffentlichem Interesse sind die Bemerkungen zum Thema Minderjährige und sexualisierte Gewalt.

Der Screenshot zeigt schriftliche Bemerkungen aus dem Handbuch für Löscharbeiter

Piercings, Tätowierungen, Dehnungsstreifen | Screenshot: xHamster, "SM_65's Guide to Reviewing"

An dieser Stelle werden zumindest ein paar Kriterien genannt, anhand derer Löscharbeiter Minderjährige und Erwachsene unterscheiden sollen: "Piercings, Tätowierungen, die generelle Körperfülle, Dehnungsstreifen, etc."

Eine in irgendeiner Weise fundierte Entscheidung über das Alter einer abgebildeten Person ist damit weiterhin nicht möglich. Besser wäre es, wenn Löscharbeiter vom Uploader einen schriftlichen Nachweis über das Alter und den Konsens einer Darstellerin einfordern könnten.

Der von uns verpixelte Screenshot zeigt Nacktfotos, die auf xHamster erlaubte und nicht erlaubte Gewalt illustrieren

Pistolen als Indikator für Gewalt | Screenshot: xHamster, "SM_65's Guide to Reviewing"

Das ergänzende Handbuch enthält außerdem einen Hinweis, was xHamster-Löscharbeiter unter "Vergewaltigung" verstehen sollen. In insgesamt vier Beispiel-Fotos werden Frauen gezeigt, die unter vorgehaltener Pistole offenbar zum Sex gezwungen werden. Weitere Kriterien außer einer Pistole erwähnt das Handbuch aber nicht.

Als zulässige Gewalt gilt laut ergänzendem Handbuch das Foto eines Hinterns, der offenbar durch Schläge gerötet ist. Blut ist dagegen nicht erlaubt, ebenso wie Bilder mit NS-Bezug. Besonders bizarr ist das Foto einer Frau mit von Tränen überströmten Gesicht, das als Illustration für "echtes" Weinen dienen soll. Ist Weinen mit weniger Tränen etwa nicht mehr als "echt" zu werten? xHamster hat uns diese Frage nicht beantwortet.

Trotz einzelner Ergänzungen ist das Regelwerk von xHamster äußerst knapp und lückenhaft. Löscharbeiter können damit Minderjährige und andere Opfer von sexualisierter und digitaler Gewalt nur unzureichend schützen. Im Zweifel bleibt ein Foto zunächst online und muss zur Diskussion gestellt werden. Doch wie reagiert xHamster, wenn Löscharbeiter sich mit ethischen Bedenken zu Wort melden? Wie läuft die Löscharbeit in der Realität ab? Unsere ausführliche Reportage zu diesem Thema gibt es hier.

Beratung und Unterstützung bei sexualisierter Gewalt finden Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und alle Menschen, die sich Sorgen um ein Kind machen, in Deutschland beim Hilfetelefon Sexueller Missbrauch, 0800 22 55 530 (kostenfrei und anonym) und auf dem Hilfeportal www.hilfeportal-missbrauch.de. Hilfe bieten auch die bundesweiten Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe.

Wer in der Schweiz sexualisierte Gewalt erlebt hat, findet bei der Frauenberatung Links zu Beratungsstellen. Betroffene Männer erhalten Hilfe im Männerhaus. In Österreich wird ein 24-Stunden-Hilfenotruf unter 01 71 719 angeboten.

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