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"Es gab kein Blut bei meinen Ausrastern" – Schwesta Ewas erster Gerichtstag

Schwesta Ewa gibt einen Teil der Anklage zu, bestreitet aber viele andere Vorwürfe.
8.6.17
Foto: Imago

Seit diesem Donnerstag steht Schwesta Ewa in Frankfurt vor Gericht. Die Liste der Vorwürfe ist lang: Verdacht auf Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Verdacht auf Zuhälterei, Körperverletzung und Steuerhinterziehung. Die Rapperin bestreitet laut Frankfurter Rundschau den Vorwurf, vier teils noch minderjährige Frauen zur Prostitution gezwungen zu haben. Sie hätten freiwillig angeschafft, um sich Luxusartikel leisten zu können. Auch die ihr vorgeworfene beklagte Misshandlung der Frauen wies Ewa von sich: "Es gab kein Blut bei meinen Ausrastern." Sie habe lediglich Ohrfeigen verteilt, wenn die Frauen ihrer Meinung nach falsche Kleidung getragen oder sich nicht an vorgegebene Zeiten gehalten hätten.

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Anfang nächster Woche werden die vier Frauen als Zeuginnen aussagen. Das Urteil wird am 20. Juni erwartet. Schwesta Ewa sitzt seit 16. November in Untersuchungshaft.


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