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Der Regisseur der Kinder-Hooligan-Doku 'Die sind eben so' erzählt von damals

Die Doku über rechte Hools von BVB und Schalke war jahrelang im Lehrplan von Schulen. Regisseur Leinweber erklärt, wie leicht er sich Zugang verschaffen konnte und welche drastischen Folgen die Doku für die Jugendlichen hatte.
10 Februar 2017, 4:00am

"Wir stehen zu den Nazis, weil die Nazis Power gemacht haben. Und die Borussenfront macht genauso Power", erklärte ein BVB-Fan in der Doku Die sind eben so aus dem Jahr 1983. Für die Schalker "Mighty Blues" sind die Dortmunder "alle Juden" und "Schweine", die man "hassen" und "abschießen" muss. Der Film über die rechtsradikalen Fanclubs von Schalke 04 und Borussia Dortmund sorgt auch nach über 30 Jahren für allgemeines Entsetzen und offene Münder, weil die menschenverachtenden Aussagen so ungefiltert und unkommentiert in die Kamera posaunt werden. Die Doku derLandeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen von Regisseur Ulrich Leinweber lief in den Schulklassen NRWs rauf und runter.

Lest das Interview mit dem Regisseur Ulrich Leinweber auf VICE Sports.