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Dieses Essen verhindert, dass du eine Glatze bekommst

Bezahlt hat die Studie ein Perückenhersteller. Clever.

von Alex Swerdloff
10 August 2016, 10:00am

Foto von ekkun via Flickr

Obwohl es erst seit der Meiji-Zeit durch den Kontakt mit dem Britischen Weltreich in Japan existiert, ist wohl kein Gericht beliebter als japanisches Curry, in Form von karē raisu oder karē pan. Jeden Freitag gibt es bei den Meeresselbstverteidungsstreitkräften Curry mit Salat, Kaiser Akihito war davon angeblich regelrecht besessen und es gibt mittlerweile ganze Curry-Restaurants wie Go! Go! Curry und Coco Ichibanya.

Und jetzt will eine Studie herausgefunden haben, dass Curry auch der Grund ist, warum so wenige Japaner eine natürliche Glatze haben. Was will man mehr von einem Essen?

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Die Studie wurde von einem japanischen Perückenhersteller, Aderans, finanziert. Ob eine Perückenfirma wirklich unparteiisch sein kann, wenn es um das Haupthaar geht? Keine Ahnung. Aber die Firma hat es gnädigerweise auf sich genommen, eine Untersuchung zu Glatzen bei Männern in Auftrag zu geben.

Dabei entstand ein Ranking, in welchen Ländern prozentual die meisten Glatzköpfe leben. Ganz oben auf der Liste stehen westliche Länder, Japan kommt erst auf Platz 14 und das Geburtsland des Currys, Indien, hat es nicht einmal in die Top 20 geschafft.

Viele würden glauben, dass es eher ein Zufall ist, dass in Japan und Indien weniger kahlköpfige Männer leben. Ernährungsexpertin Yoshiko Nakagawa sieht das anders. Sie glaubt, dass das ganze karē pan—von den Unmengen indischen Currys ganz zu schweigen—Japaner und Inder männlich und behaart macht, so wie das nirgendwo anders weltweit der Fall ist.

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Laut RocketNews24 ist Nakagawa auch überzeugt, dass die aromatische Gewürzmischung in Currys die Blutzirkulation verbessert und deshalb die Haare wachsen. Insbesondere soll das Capsaicin aus den Chilischoten die Durchblutung fördern und damit für wallendes Haar sorgen. Außerdem glaubt Nakagawa, dass Kurkuma, Safran und Muskat das Haarwachstum unterstützen.

Wir hätten da noch einen Tipp für den Perückenhersteller Aderans: Vielleicht ist es an der Zeit, das Unternehmen in ein Land zu verlagern, wo nicht so viel Curry gegessen wird.

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