Mit Essen spielt man nicht! Wer auch immer sich diesen Spruch ausgedacht hat, hat dabei mit Sicherheit nicht an die autodidaktische Künstlerin Sarah Rasado gedacht, die einige der weltbekanntesten Gemälde einzig und allein mit Haferflocken nachbildet. Der Küchentisch dient ihr dabei als Leinwand und für jedes Bild wählt Rasado passende Früchte als Dekoration aus. Eingerahmt werden die Haferflocken-Gemälde von Zimtstangen. In ihrem Projekt Portrait Oats bildet Rasado ausschließlich die absoluten Highlights der Kunstgeschichte wie beispielsweise Mona Lisa, Sternennacht oder Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge nach.
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Der Schrei. Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin.
Und da man bei jedem ihrer Kunstwerke auch ohne Titel sofort erkennt, welches Gemälde es darstellen soll, können wir wohl ganz objektiv behaupten, dass Rasado sehr gut darin ist, was sie tut. Die Idee zu ihren Haferflocken-Gemälden sei aber erst nach langwierigen Überlegungen entstanden: Sie wollte sich selbst herausfordern und mit ihrer Kunst etwas andersartiges, neues und interessantes erschaffen. Das hat sie dazu inspiriert, Essen als Medium auszuprobieren—ein bisschen wie Klaus Enriques Porträts aus unterschiedlichen Lebensmitteln. Na, hungrig?
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