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Drogen für die Familie

In den Achtzigern standen amerikanische Cops auf avantgardistische Filme.
22 Oktober 2010, 12:18pm

In den Achtzigern standen amerikanische Cops auf avantgardistische Filme. Also drehten sie zuerst selbst einen, in dem es ums Schwänzeabschneiden ging. Und weil es so schön war, drehten sie für ihre Familien gleich noch einen anderen Film, wo sie diesmal ihre Drogensammlung präsentierten.

Im Ernst, sie hatten viele hochwertige Drogen, und sie machten diesen Film, um es uns mitzuteilen. Ihr Gras sieht etwas lächerlich aus, aber sie behaupten, es hätte in etwa 75 Dollar gekostet. Wenn sie 1983 dachten, dass die Preise dafür steigen würden, dann hatten sie von Konjunktur keine Ahnung.

Zur Präsentation der Utensilien, haben sie alles auf den Tisch gehauen, was sie gefunden haben. Und es waren Pfeifen. Wer verdammt noch mal, raucht Gras, oder andere Drogen, aus Pfeifen? Okay, ich habe es ein Mal versucht. Aber es hat nicht wirklich funktioniert. Ich kann euch sagen, dass man sich deshalb wie ein Idiot fühlt und das Zeug schnell verpufft.

Es wird gesagt, dass die meisten Menschen, vor allem Teenager, Gerüchte über „Pharm-Partys“ gehört haben. Ich persönlich kenne niemanden, der schon mal da war. Den Inhalt dieser Tasche nennen Polizisten „Salatschüssel“ und sie sind davon überzeugt, dass solche Partys, wo Jugendliche sich mit dem bunten Zeug vollstopfen, tatsächlich stattfinden. Das kann natürlich alles wahr sein, muss aber auch nicht.

Zum Schluss sehen wir eine Szene, in der der Regisseur einen Haufen Kokain nimmt, deshalb zu einem Teufel mutiert und dann sagt: „Der Tod ist das einzige Gesicht, dass ihr sehen werdet, wenn ihr mit Drogen rumspielt.“