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VICE wird 5

Die VICE x T-Mobile Playlist - Das Warm Up

Zusammen mit Deezer bringen wir euch die Playlists zu unserem fünften Geburtstag. Sinnvollerweise beginnen wir mit dem Warm-Up.
17.5.12

Wir hören viel Musik. Verdammt viel Musik sogar. Eine typische Handbewegeung im Büro sieht so aus, dass man sich einen Stöpsel aus dem Ohr zieht, weil irgendwer mit einem reden will. Manchmal ist man eh nicht gemeint und die Stöpsel wandern möglichst schnell wieder ins Ohr um sich in die wunderbare Welt der musikalischen Cloud zu verziehen und bloß nicht mitzubekommen, was die Kollegen gerade so machen.

Wir gehen mal davon aus, dass ihr auch eine gewisse Zuneigung zu Musik habt, weshalb wir uns gedacht haben, dass es doch super wäre euch im Vorfeld unseres Geburtstages ein wenig von der Musik mitzugeben, die uns so täglich begleitet. Also haben wir uns mit T-Mobile zusammengetan und vier Playlists zusammengestellt, die alles beinhalten, was ihr so für den Geburtstag braucht. Oder anders ausgedrückt: eine Playlist fürs vor der Party rumhängen aka Warm-Up, eine für die Party selbst (wobei wir nicht empfehlen sie direkt vor Ort zu hören, aber das bleibt euch überlassen) und eine für hinterher, wenn ihr Endorphin-trunken in den Sonnenaufgang stolpert. Und dann hat uns der big Homie Wolfram auch noch eine ganz persönliche Playlist für fünf Jahre VICE zusammengstellt. Alle Tracks und 15 Millionen andere könnt ihr euch auch direkt auf Deezer anhören.

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Den Auftakt macht , sinnvollerweise, die Warm-Up Playlist.

Hier unser Track für Track Durchlauf:

1. Headlines - Drake

Ihr habt doch nicht wirklich geglaubt, dass wir irgendwas ohne dass der menschliche Daumen dabei ist, oder? Take Care ist einfach ein Überalbum und Drake trägt einen Bill Cosby/Biggie Coogi Sweater im Video bzw. steht im Stadion der Toronto Maple Leafs herum. Anscheinend kümmert er sch wirklich nur um Geld und seine Stadt.

2. Try Again - Aaliyah

Fakt: Aaliyah ist immer noch die schönste Frau der Welt und Try Again ist immer noch mehr Zukunft, als 3D Kino und Jetpacks zusammen. Gut vielleicht nicht Jetpacks, aber ihr wisst was wir meinen. Außerdem erinnert es uns an eine gute Zeit, in der Timbaland noch nicht auf Stereoiden war und Musik mit One republic machte.

3. Bear Hug Love - Cid Rim vs. The Clonious

Wir sind sowieso Fans von eigentlich allem, was auf Affine Records erscheint. Was nicht nur damit zu tun hat, dass das Label grundsätzlich sehr gut für Wien ist. Die Full Nelson EP ist zwar schon knapp zwei Jahre alt, aber bei uns immer noch in Dauerrotation. Außerdem verlässt Cid Rim grundsätzlich Partys, wenn wir kommen.

4. Wildfire - SBTRKT

Überraschung! Eigentlich wollten wir die Version mit Drake posten, aber die gibt's eher selten im Internet. Deswegen, das fast ebenso gute Original.  Und wo wir schon dabei sind, bei der Version von Raquel Rodriguez, die sie in ihrer Küche aufgenommen hat, haben wir uns wieder ein wenig verknallt. Der Essential Mix des Kanadiers sollte übrigens auch auf euren Telefonen sein.

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5. Ignition (Remix) - R.Kelly

Wir haben einen soft Spot für R. Kelly in unserem Herzen. Wir schauen regelmäßig Trapped In The Closet und neigen dazu auf Partys irgendwann den Suppen Move aus dem Ignition (Remix) Video zu machen. Außerdem feiern wir am 15.6. auch eine Fiesta (see what we did there?)

6. Freeze That - Amalia

Amalias Album Art Slave klingt in den besten Momenten als hätte sie sehr viel Prince gehört. Ungefähr so wie auch Nikka Costas erstes Album so klang als hätte sie viel Prince gehört, weil ja auch Mark Ronson irgendwann mal gute Musik gemacht hat, die halt nach Prince klang. Was wir eigentlich sagen wollen, ihr solltet alle mehr Prince hören.

7. Oblivion - Grimes

Oblivion ist unser Lieblingssong auf dem neuen Grimes Album Visions. Auf Visions gibt es außerdem ein Lied über Weihnachten (Christmas Song), eins mit einem Emoticon als Titel (<3) und einen mit japansichen Zeichen im Titel, der auf englisch wohl so viel wie Wabi Sabi heißt. Soll keiner sagen, dass man bei uns nichts lernen kann.

8. World Blue - Ceremony

Es ist irgendwie seltsam, dass die wesentlichen HardcorePunk Alben dieser Tage eher außerhalb von HardcorePunk funktionieren. Und ein Glück, dass es eine neue Generation von wild pubertierenden, einen Scheiß auf das szenige Altherrengenörgel gebende Draufgängern gibt, die dieses Album so feiern werden, wie es sich gehört.

9. Shake your Rump - Beastie Boys

Wir sind immer noch traurig, dass MCA den Kampf gegen die alte Schlampe Krebs verloren hat und hören seitdem wieder mit einer größeren Dringlichkeit alte Beastie Boys Alben. Shake your Rump vom überguten Paul's Boutique ist also eher Platzhalter für die komplette Beasties Discographie. Vielleicht bis auf diese Instrumental Daddeleien, die immer wieder auf den Alben waren und für die meistens MCA verantwortlich war.

10. Ayo - Andre Nickatina

Immer wenn wir Andre Nickatina fühlen wir uns ein wenig schlecht, weil wir eigentlich zu wenig Bay Area Rap hören, aber Ayo bringt uns regelmäßig dazu ekstatisch den Refrain mitzusingen (“ALL IN MY NASAL, MUST HAVE BEEN CRAZE, YO…”), was wieder reicht um uns besser zu fühlen.