Ich habe mich von einem Facebook-Profiling-Programm analysieren lassen
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Ich habe mich von einem Facebook-Profiling-Programm analysieren lassen

Nach einer Sitzung auf der Profiling-Couch weiß ich, dass meine Facebook-Identität jünger, sanfter und vielfältiger ist als mein Offline-Ich.

Die Frage, wer wir sind und was unser Ich ausmacht, ist heute schwieriger zu beantworten als jemals zuvor. Das liegt vor allem daran, dass wir heute Tausende unterschiedliche Identitäten haben, die wir je nach Kommunikationskanal wechseln wie unsere Outfits.

Das war auf gewisse Art schon immer so: Jeder von uns ist für seine Eltern ein anderer Mensch als für seine Freunde—und wie diese beiden Personenversionen zu dem Typen passen sollen, der abends YouTube-Videos von Babys schaut, die auf Hundewelpen schlafen, kann wahrscheinlich nicht mal der beste Kognitionspsychologie erklären.

Aber eine Sache hat sich seit der digitalen Revolution dennoch geändert: nämlich die Anzahl der Identitäten, die in unserem Kopf miteinander konkurrieren. Heute sind wir nicht nur jemand anderes für unsere Eltern als für unsere Freunde—wir sind sogar für unsere Eltern auf WhatsApp jemand anderes als am Telefon oder zu Weihnachten. Ich zum Beispiel habe meiner Mutter gegenüber schon hunderte Mal ein Küsschen-Emoji verwendet, würde aber nie laut „Bussi" sagen.

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