Zwischenstopp in Serbien: Grenzen überwinden

VICE News ist nach Belgrad gereist, um dort mit Flüchtlingen zu reden, die kurz vor dem nächsten Schritt ihrer Reise stehen und dabei vor allem mit der Polizei, mit Schleusern und mit Stacheldrahtzäunen rechnen.

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18 September 2015, 8:39am

Für viele Flüchtlinge ist Belgrad das Tor zu Europa und auf ihrer Reise Richtung Norden somit ein wichtiger Abschnitt. Ein öffentlicher Platz mitten in der serbischen Hauptstadt wurde zu einem provisorischen Flüchtlingscamp umfunktioniert, wo die Menschen auf Busse und Züge warten, die sie weiter nach Ungarn und in die EU bringen.

Trotz des Mitgefühls und der Hilfe der serbischen Bevölkerung sind die Zustände in diesem Camp erschreckend. Viele Flüchtlinge wollen das Land verlassen, ohne Asyl zu beantragen, um für sich und ihre Familien eine sichere Zukunft in der EU zu ermöglichen. Dabei helfen sollen ihnen Schieber, die gegen Bezahlung einen Weg nach Ungarn anbieten.

VICE News ist nach Belgrad gereist, um dort mit Flüchtlingen zu reden, die kurz vor dem nächsten Schritt ihrer Reise stehen und dabei vor allem mit der Polizei, mit Schleusern und mit Stacheldrahtzäunen rechnen.

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