Vom Neonazi zum Islamhasser

Nick Greger war aktiver Nazi. 2000 wurde er wegen der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags verurteilt. 2005 stieg er mithilfe von Exit aus der Szene aus. Sieben Jahre später gilt er als Schlüsselfigur einer anti-islamischen Rechten. Ein Treffen.

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Dez. 10 2013, 8:00am

Das erste Mal traf ich Nick Greger im Fantasiestaat von Peter Fitzek, wo wir die Doku Königreich Deutschland gedreht haben. Greger wurde mir als Diamantenhändler aus Afrika vorgestellt, der gerade eben von einer Reise nach Simbabwe zurückgekehrt sei, wo er angeblich mit Vertretern von Präsident Mugabe die Möglichkeit diplomatischer Beziehungen ausgelotet habe. Ich schnappte mir seine Visitenkarte und recherchierte kurz im Internet. Wer war dieser Typ mit der „Mad Nick“-Tätowierung auf dem kahlen Schädel? Gleich der erste Artikel, den ich auf einer Dresdner Antifa-Seite fand, lieferte mir die folgenden Informationen: „Umgestiegen statt ausgestiegen. Der deutsche Nick Greger war jahrelang aktiver Nazikader. Im Jahr 2000 wurde er wegen Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags verurteilt. 2005 stieg er mithilfe des Bundesprogramms Exit aus der Szene aus. Nun, sieben Jahre später, gilt er als Schlüsselfigur einer anti-islamischen Rechten. Sein Interesse für Waffen ist ungebrochen, vieles weist zudem auf Verbindungen zum norwegischen Attentäter Anders Breivik hin.“

Mad Nick, das Bollwerk der Christenheit. Foto von Julia Sinkowicz

Ich las den Bericht und erfuhr, dass Greger wegen schwerer Körperverletzung und später auch wegen dem Bau einer Rohrbombe in Haft saß und nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis nach Südafrika geflohen war, weil ihm eine weitere Haftstrafe drohte. Dort angekommen, schloss er sich dem radikalen burischen Widerstand an, um eine paramilitärische Ausbildung zu erhalten. Als er im Auftrag der „Afrikaner Weerstandsbeweging 777“ Waffen in Namibia kaufen sollte, verliebte er sich in eine schwarze Frau, was sein Weltbild erschütterte. Da „Liebe keinen Rassismus kennt“, wie Greger heute auf seiner Homepage schreibt, war er von diesem Zeitpunkt an von der Krankheit des Rassismus geheilt, ging zurück nach Deutschland, verbüßte den Rest seiner Haftstrafe und stieg mithilfe des Aussteigerprogramms Exit auch offiziell aus der deutschen Neonaziszene aus. Zeitschriften berichteten über den Neonazi, der durch Liebe geheilt wurde, verschwiegen aber weitestgehend die Tatsache, dass er nun zwar kein Rassist mehr ist, dafür aber im Islam ein neues Feindbild gefunden hat. Greger gründete nach seiner endgültigen Entlassung aus dem Gefängnis zusammen mit dem nordirischen Ex-Terroristen Johnny „Mad Dog“ Adair und dem anti-islamischen Blogger Paul Ray die Bruderschaft Order 777, die sich als Tempelritterorden versteht. Als ich ihn in der königlichen Staatskanzlei genau auf diesen ansprach, gab sich Greger zunächst wortkarg und sprach lediglich von einer karitativen Organisation, die Hilfsprojekte in Afrika unterstützen würde. Dabei ließ er aber auch durchblicken, dass die Bruderschaft durchaus in der Lage sei, Fitzek vor Angriffen zu schützen, wenn es drauf ankäme—was eher wie eine Drohung, denn ein Versprechen klang.

Wenn man sich durch Gregers Leben bewegt, dann begegnen einem auf Schritt und Tritt alle möglichen Gewalttäter, zu denen er teils freundschaftliche, teils bewundernde Beziehungen unterhält. Da wäre zum einen jener Johnny Adair, der als Kommandant der C-Company, einer protestantischen Freischärlertruppe in Belfast, für die Ermordung von mindestens 40 Menschen mitverantwortlich war. Greger rief eine Leibgarde ins Leben, die den irischen Terroristen beschützen sollte, und gründete in einer Dresdener Plattenbausiedlung einen deutschen Ableger der C-Company. Er verherrlicht Lonnie Earl Johnson als spirituellen Ideengeber und Engel. Greger hat Johnson, der in Texas zum Tode verurteilt worden war, ein halbes Jahr vor seiner Hinrichtung in der Todeszelle besucht und dort anscheinend den Auftrag erteilt bekommen, den Orden 777 zu gründen und das neue Jerusalem aufzubauen. Neben Milorad Ulemek und Charles Taylor darf auch Anders Breivik nicht in der Aufzählung extremer Persönlichkeiten fehlen, die Greger vor dem „ungerechten Urteil der Gesellschaft“ schützen will. Der Attentäter von Oslo wird von ihm nicht explizit verteidigt, trotz allem verlinkte er auf seinem Youtube-Channel ein Video, in dem gezeigt wird, dass es sich bei dem Sommercamp der Sozialisten auf der Insel Utøya, um eine islamistische und anti-israelische Propagandaveranstaltung gehandelt habe. Ein Rechtfertigungsvideo also? „Natürlich nicht“, sagt Greger, aber man müsse der Welt ja noch die Wahrheit sagen dürfen.

„Quis separabit?” Das Motto des St.-Patrick-Ritter-Ordens auf dem Arm neben dem Siegel Salomons. Auf dem anderen ist auch noch ein Hakenkreuz zu finden. Irgendwie ist alles eins. Foto von Nico Wegewitz

Zum zweiten Mal begegne ich Greger zufällig in Saalfeld, wo ich mich wegen der Dreharbeiten zu SOKO Tierschutz befinde, unserer Doku über radikale Tierschützer. Er hält das sofort für eine Art göttliches Zeichen und beschließt, dass VICE ihn doch unbedingt in den Süd-Sudan begleiten müsse, wo er im nächsten Jahr ein Kreuzmonument errichten wird, um ein Statement gegen die muslimischen Rebellengruppen zu setzen. Auf die entgeisterte Frage, wer uns denn dort beschützen wird, deutet Greger nur bedeutungsschwer in Richtung Himmel. Ich beginne mich schon innerlich auf meinen Märtyrertod vorzubereiten.

In den folgenden Wochen haben wir hin und wieder E-Mail-Kontakt, doch als ich dann einen konkreten Termin für ein Interview vorschlage, ist plötzlich alles etwas schwierig. Greger erzählt mir davon, dass er auch noch Mitglied in einem offiziellen Templerorden sei und dieser ihm gerade einen Maulkorb verpasst habe. Dabei handelt es sich um den Ordo Militae Christi Templi Hierosolymitani (OMCTH), der offiziell von Rom und der katholischen Kirche anerkannt ist und in dem laut Greger auch einige hochrangige Repräsentanten aus der bundesdeutschen Wirtschaft und dem Militär Mitglied seien. Ich fühle mich wie in einem Dan-Brown-Roman. Da gibt es tatsächlich Männer aus der gehobenen Gesellschaft, die sich als Kreuzritter verkleiden, sich auf Burgen zu Gottesdiensten treffen und sich in althergebrachten Ritualen den Ritterschlag verpassen. Alles ganz offiziell und mittendrin Nick Greger. Ein paar Tage später allerdings sieht alles schon wieder ganz anders aus. Greger hat den Orden mittlerweile im Streit verlassen. Zu lasch seien die Herren Ritter gewesen und viel zu viel Wert auf politische Korrektheit habe man dort gelegt. Das sei seine Sache bekanntermaßen nicht, denn auch der Herr Jesus Christus habe sich immer für die Wahrheit eingesetzt. Aber das hätte ja dann auch sein Gutes, denn so könne er jetzt wieder frei sprechen und wir uns für ein Interview verabreden.

Irgendwann ist es dann soweit und ich treffe mich mit ihm auf einem ehemaligen Rittergut in Thüringen. Greger erzählt viel und gern. Ob Nazi, Christ oder Tempelritter, er macht alles mit derselben Energie und Hingabe. Kaum sitzen wir uns gegenüber, geht es auch schon los. Er erzählt davon, dass er sich zuletzt in Nigeria in ein Trainingslager eingeschlichen habe, welches die amerikanische Nation Of Islam dort unterhält um ihre Mitglieder für terroristische Aktivitäten auszubilden. Er erzählt von dem Waisenhaus in Uganda, dem er die Hälfte seiner Einnahmen aus dem Buch Verschenkte Jahre vermacht hat, und wo er monatelang selbst mit angepackt habe. Er erzählt von seiner Zeit im Gefängnis und wie ihn der Knast so richtig radikalisiert habe. Er erklärt, dass er erst dort zum richtigen Neonazi wurde, vollgepackt mit Wissen und Kontakten, und wie er dann zusammen mit dem aus dem NSU-Prozess bekannten V-Mann des Brandenburgischen Verfassungsschutzes, Carsten Szczepanski, eine Rohrbombe gebaut habe. Ob er zur damaligen Zeit jemals etwas vom NSU gehört hat, will ich daraufhin von ihm wissen, weil ich mir vorstelle, dass man sich in solchen Kreisen doch gekannt haben muss. Doch Greger verneint und erklärt, dass auch die anderen aus seinem Bekanntenkreis erst aus der Presse vom NSU erfahren hätten. Außerdem habe Szczepanski ihn damals erst zum Rohrbombenbau motiviert, mit vollem Wissen des Verfassungsschutzes, weswegen er ja dann auch verhaftet worden sei. Vielleicht sei es beim NSU ähnlich gewesen. Der Frage, ob es den NSU denn überhaupt je gegeben habe, weicht er gekonnt aus. „So steht es geschrieben“, lautet die Antwort, begleitet von einem geheimnisvollen Lächeln.

Bibel und Kreuz. Mehr braucht ein Tempelritter nicht. Vielleicht noch ein Schwert und einen kernigen Spruch auf dem Arm: „Deus Vult!” „Gott will es!“ Unter diesem Motto zogen die Christen in den ersten Kreuzzug. Fotos von Nico Wegewitz und Lisa Reisch

Allerdings, so betont Greger, sei er sowieso nie ein Freund von terroristischen Anschlägen gewesen. Er habe sich lieber auf den Tag X vorbereitet, an dem die nationale Revolution ausbrechen würde, weswegen er dann ja auch nach Südafrika gegangen sei, um sich paramilitärisch ausbilden zu lassen. Dabei habe er auch Orania, die weiße Burensiedlung in der Provinz Nordkap, besucht. Eintritt für Schwarze verboten. Das findet Greger allerdings gar nicht so schlimm, auch wenn er heute selbst kein Rassist mehr sei. Schließlich gebe es auch Tausende schwarzer Townships, in die ein Weißer nicht hineingehen könne, ohne um sein Leben zu fürchten. Dann erzählt er von seiner eigenen kleinen Kolonie, seiner christlichen Enklave am Gambia River, dem neuen Jerusalem, genau so, wie er es von Lonnie Earl Johnson gesagt bekommen und in einer göttlichen Vision selbst gesehen habe. Das Grundstück habe er von einem Geschäftsmann aus Deutschland geschenkt bekommen, um Christen eine sichere Heimat in dem überwiegend muslimischen Land zu bieten.

Nick Gregers Geschichten sind sehr dramatisch. Auch die Sache mit seiner Bekehrung verlief nicht ohne Todesahnung. Von 94 Kilo auf 68 abgemagert, lag Greger mit einer geheimnisvollen Krankheit und Hautauschlag auf seiner Gefängnispritsche. Nach Wochen ohne Besserung entdeckte er eines Nachts einen Rosenkranz an der Wand. Diesen legte er sich um und begann zu beten, woraufhin innerhalb von zehn Minuten der Ausschlag verschwand und seine Genesung einsetzte. Seitdem widmet er sich dem Kampf für das Gute und für Jesus Christus. Eigentlich könnte man das ja auch toll finden und ihm auf die Schulter klopfen, dass er seinen Rassismus überwunden und zu einem Glauben gefunden hat, der ihn motiviert Gutes zu tun. Wenn es nicht gleichzeitig so falsch wäre. Denn selbstverständlich ist Gregers Welt ohne entsprechendes Feindbild nicht möglich. Das ist in diesem Fall eben der Islam, der Europa bedroht, und unter dem Deckmantel des Freiheitskämpfers tönt er: „Wer will schon unter der Scharia leben. Ich nicht!“ Mir gegenüber sitzt der Rassist in der Maske des Christenmenschen, der nach wie vor die Welt in gute und schlechte Menschen einteilt. Der als Thilo Sarrazin verkleidete Kleinbürger, der wild nach unten tritt. Der Chauvinist, der vorgibt, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, letztendlich aber nur die Fleisch gewordene Politically-Incorrect-Internetseite ist. Der Wahrheitssucher, der unbestritten das Talent besitzt, Missstände aufzudecken, aber unweigerlich Schlüsse daraus zieht, die falsch erscheinen. S

tatt darauf einzugehen, warum der radikale Islamismus gerade heute eine so enorme Popularität genießt, und die Gründe zu benennen, die letztendlich in miserablen wirtschaftlichen Verhältnissen zu suchen sind—statt also einen Schritt weiter zu denken, verfällt Greger mitsamt der neuen europäischen Rechten in die alten Endkampfmuster. Denn wenn es nicht Kampf ist, ist es nicht gut, und wenn es nicht das reinigende Stahlgewitter ist, dann ist es verweichlicht und schwach und muss sterben. Dabei betreibt er ganz einfache und plumpe Propaganda und in seiner Sprache ist nichts Christliches oder Versöhnliches, was er auch gerne zugibt. Warum? „Weil es mit gewissen Leuten einfach nicht geht“, so die einfache Antwort. Aus diesem Grund macht er sich die Welt auch, wie es ihm am besten passt. Er sieht nur, was er sehen will, hört nur, was er hören will, und ich fange an, mich richtig mit ihm zu streiten. Es geht um ein Video, dass er zusammen mit seinem Kumpel Paul Ray in einem Flüchtlingslager auf Malta gedreht hat. Man sieht elende Quartiere und miserabelste hygienische Bedingungen. Auf einen Kühlschrank hat jemand die Worte „Piracy in Somalia ist better than the EU“ gekritzelt. Die meisten Lagerbewohner sind Moslems. Daraus konstruieren Greger und sein Mitstreiter, dass sich in dem Lager somalische Piraten und Mitglieder der Al-Shabaab-Milizen versteckt hielten.

Als die beiden dann auch noch einen Mann zeigen, der so verzweifelt ist, dass er sich mit Selbstmordgedanken trägt, behaupten Greger und Ray, sie hätten einen potenziellen Selbstmordattentäter aufgespürt. Schließlich würde neben dem armen selbstmordgefährdeten Mann der Imam stehen, der diesen eindeutig für seine Sachen instrumentalisiere. Auf das Argument hin, dass man das in diesem Video weder sehen noch erahnen könne, braust Greger auf und erklärt mir, dass das Originalmaterial in Wirklichkeit viel länger gewesen sei, man aber auf Wunsch von maltesischen Behörden nur eine gekürzte Version ins Netz gestellt hätte. Außerdem verweist er auf seine eigene Vergangenheit, in der er aufgrund seiner Knasterlebnisse ebenfalls für die Argumente der Rattenfänger empfänglich gewesen sei und er am Ende sogar eine Bombe gebaut habe. Wenn man das weiß, meine ich, könne man sich ja aber auch dem Kampf gegen die Verhältnisse verschreiben und einerseits für die Verbesserung der Knastbedingungen oder, wie in diesem Fall, für die Verbesserung der europäischen Flüchtlingspolitik eintreten. Doch davon will Greger nichts wissen. Er sei schließlich kein Politiker und außerdem fände er es unter aller Sau, wie sich jemand hinstellen und Mohammed mit Jesus vergleichen könne. „Das kann ja nur jemand sagen, der völlig geistesgestört ist oder der keine Ahnung von der Materie hat.“

Aus Mad Nick wird Nicolai. Russisch-Orthodox ist Nicks neue Konfession, nachdem die Evangelen offensichtlich zu lasch waren. Foto von Lisa Reisch

Greger ist nicht zu fassen. Zuerst verhindern also die maltesischen Behörden eine fundierte Berichterstattung und wenn gar nichts mehr geht, kommt Jesus ins Spiel. Dabei wirkt Gregers Glaube hölzern und oberflächlich. Mit dem Feuereifer des frisch Bekehrten versucht er alles richtig zu machen und versteht nicht, dass Gott wahrscheinlich größer und großzügiger ist, als er es sich in seiner Kleingeistigkeit vorstellen kann. Am nächsten Tag fahre ich mit ihm nach Weimar, wo er zum russisch-orthodoxen Glauben übertreten möchte. Die evangelische Kirche war ihm in den letzten Jahren zu weich geworden und habe sich nur noch um Antifaschisten gekümmert. Das widere ihn an, denn genauso schlimm wie die Islamisten seien die Antifaschisten, die die ganze Zeit an ihm kleben würden wie die Zecken. Aus diesem Grund brauche er einen handfesteren Glauben. Da sei die Orthodoxie genau das Richtige und ich könne mich mit seinem Pater gerne mal über die Verteidigung des Christentums unterhalten.

Entgegen allen Erwartungen handelt es sich bei dem Popen der russisch-orthodoxen Kirche zu Weimar, aber weder um einen kirchlichen Hardliner noch um einen religiösen Eiferer. Der Mann Ende 40 strahlt eine gewisse Ruhe aus und das, was Greger fehlt: echte Spiritualität. Während Greger offensichtlich so viele Sünden begangen hat, dass er unbedingt einen Gott braucht, der ihm sagt, was richtig und was falsch ist, wirkt Vater Michael wie jemand, der das auch ganz gut ohne Gott weiß. Das ist beruhigend und ich wünsche mir für mich, für die gesamte Menschheit und letztlich auch für Greger selbst, dass ein bisschen von diesem Frieden in sein Herz hinüberschwappt—doch diese Hoffnung ist gering. Liest man nämlich ein wenig in das Werk des durchaus talentierten Buchautors Greger hinein, dann begegnen einem Sätze wie: „Ich sehe voller Mitleid hinab zu den Schwachen. [...] In den Händen ein Schwert, mit dem ich mir Gehör verschaffe. Das Schwert ist die Wahrheit, die ich gefunden habe, die Wahrheit ist eine Waffe und das Volk wie auch die Fürsten fürchten sie.“ In solchen Momenten erinnert mich Greger eher an einen bewaffneten Rummelsnuff, der aufgepumpt das alte Lied vom ewigen Kampf singt. Doch während die Berghain-Ikone sich bewusst zur Männlichkeitskarikatur stilisiert, muss man sich bei Gregers Selbstüberhöhung fragen, ob es sich hier nur um einen selbstverliebten Egozentriker handelt oder doch um etwas viel Gefährlicheres.

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