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Munchies

Der komplizierte Fall der Smokies

Wales und Westafrika formen einen unerwarteten Bund. Die beiden sind durch eine verbotene Delikatesse miteinander verbunden—den Smokie.
29 September 2014, 10:52am

Screenshot von MUNCHIES

Wales und Westafrika formen einen neuen und überraschenden Bund: Die beiden Seiten verbindet ein verbotenes Lebensmittel—Smokies.

Die Bezeichnung ‚Smokie’ bezieht sich auf die Herstellungsweise dieser westafrikanischen Delikatesse: Ein älteres Schaf wird geschoren, geschlachtet und aufgehängt, bevor es mit einem Gasbrenner versengt und schließlich ausgeweidet wird. Das Fleisch nimmt das rauchige Aroma an und wird in traditionelle Eintöpfen wie nkatenkwan, eine ghanaische Erdnusssuppe mitgekocht.

Aufgrund potentieller gesundheitlicher Risiken wurde 1987 ein Smokie-Verbot erteilt. Das Verbot führte unweigerlich dazu, dass das Gewerbe in den Untergrund ging und sich Banden organisierten, die die Geschäfte zwischen den Smokies produzierenden, walisischen Schafbauern, und den nach Rauchfleisch begierigen, westafrikanischen Gemeinschaften in den Städten Großbritanniens, abwickelten. Das Gewerbe wird von Hybu Cig Cymru (HCC), einer Marketingagentur für walisisches rotes Fleisch, derzeit auf rund 3,8 Millionen Euro geschätzt.

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