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17-Jähriger hängt in Basketballkorb fest und kommt nicht mehr runter

Momente an der Grenze zwischen Triumph und Niederlage bergen eine Gefahr: Manchmal gehen sie schief. Ein Bremer tritt in die Fußstapfen eines halbnackten Manns in Seattle.
27 Juli 2016, 5:46am

Wer hoch hinaus will, spielt mit der Gefahr, hart zu fallen | Foto: imago | Westend 61

Am spannendsten sind die Mutproben, bei denen nicht klar ist, ob sie gut ausgehen. Wir schauen am liebsten jenem Seiltänzer zu, der immer wieder leicht schwankt, bei dem wir mitfiebern, weil nicht klar ist, ob er es bis auf die andere Seite schafft. Doch diese Momente an der schmalen Grenze zwischen Triumph und Niederlage bergen immer eine Gefahr: Manchmal gehen sie schief. Und in Bremen ist die Mutprobe eines 17-Jährigen jetzt richtig in die Hose gegangen.

Die Feuerwehr musste am Montagabend einen Jugendlichen befreien, der auf einen Basketballkorb geklettert war und dort festhing. Der 17-Jährige steckte mit dem Fuß im Kettennetz des Korbs an einem öffentlichem Spielfeld fest. Seine Freunde konnten ihm nicht helfen und riefen die Feuerwehr. Die rückte mit einer Leiter an, auf der der Junge festen Halt fand und so seinen Fuß selbst aus den Ketten ziehen konnte.

Er ist nicht der Erste, der hoch hinaus wollte und dort an sich selbst scheiterte. In eine ähnlich missliche Lage geriet letztes Jahr ein Mann in Seattle, der sich oberkörperfrei mit dem Fuß im Netz verhing. Fast ein Dutzend Polizisten standen um den Zappelnden, keiner konnte ihm helfen. Wie bei dem Unglücklichen in Bremen musste die Polizei mit einer Leiter anrücken, um ihn aus den Fängen Basketballkorbs des zu befreien.

Half-naked man dunks himself: http://t.co/Dch69rRCCG pic.twitter.com/Kjxsnfomek
— Daily Intelligencer (@intelligencer) 4. Mai 2015

Eines muss man den beiden lassen: Zumindest sind sie überhaupt so hoch geklettert. Man bereut nur das, was man nicht getan hat. Meistens zumindest.