Horny News: Mit trockenen Fakten zum feuchten Höschen

GB und EU lassen sich scheiden – Wer fickt wen härter in den Arsch?

Mit trockenen Fakten zum feuchten Höschen. Weltgeschehen in Sexmetaphern erzählt. Der Brexit.
07 Dezember 2016, 12:57pm

Collage: imago/wikipedia

News und Fakten, Politik-Bla, Statistiken und Weltgeschehen sind euch zu trocken? Alles klar, wir schmieren euch die Hard (!) Facts mit Gleitgel ein. Wir wissen doch, wie wir euch rumkriegen. Deshalb ab nun bei VICE: Weltgeschehen in Sexmetaphern erzählt. Unser erstes Mal: der Brexit.

Vorläufiger Höhepunkt (Uuhh, jaaa!)

Michel Barnier, Chef-Unterhändler der EU-Kommission steht vor der Frage seines Lebens: Wer bin ich? Chef-Sado-Peitscher oder devoter Untenlieger? Er will, dass der Brexit-Austritt in 18 Monaten steht.

Im Klartext: Die EU holt die Peitsche raus—so zumindest der Plan. So nicht, du Dirty Bitch GB. Du willst uns verlassen? Dann bitte quick, aber irgendwie dann doch nicht dirty. Barnier erklärte gestern, er favorisiere weder einen "harten" noch einen "weichen" Brexit. Wie also soll die Abschiedsnummer laufen? Schmusig-emotional oder rough and dirty, oben sitzen oder doch mal lieber Beine breit machen und bedienen lassen?

Aber gut, ganz so layed back ist die EU-Kommission dann doch nicht. SprachRohr (hö hö) Barnier: Es müsse klar sein, dass sich die Briten in den künftigen Beziehungen zur EU "nicht nur die Rosinen herauspicken dürfen". Friends with Benefits? Nicht mehr mit uns! Wir haben dir den Arsch oft genug hingehalten und wurden hart rangenommen. Und? Was haben wir zurückbekommen? Wer war kompromissbereit? Euro? Ne, lass ma. Lieber ohne Gummi. GB, du Egoficker.

Aber jetzt ist Schluss mit Freiheiten und Rumgepimmel. Artikel 50 des EU-Vertrags sagt, die Premium-Mitgliedschaft im EU-Swingerclub endet spätestens zwei Jahre nach der offiziellen Kündigung des Abos. Wer sich nicht mehr gegenseitig den Schwanz lutschen will, fliegt raus. Ganz egal, ob die Verhandlungen bis dahin abgeschlossen sind oder nicht. Wenn die Nummer also jetzt nicht schnell über die Bühne geht, warten Peitschenhiebe und Golden Shower. Auf uns alle. Kein Agreement. Coitus interruptus.

Barnier mit noch einem Vorstoß: Je früher Großbritannien den Austritt erkläre desto besser. EU swipe left! Und dann legt er noch einen konzentrierten, tiefen Stoß nach: Die EU sei gesprächsbereit. Er habe aber eine "Task Force" mit 30 Experten eingesetzt.

Lass uns reden, Schatz. Aber nur, wenn meine Armada aus Scheidungsanwälten, Finanzberatern und Sexualtherapeuten dabei ist.

GB, dir blüht was—und zwar nicht nur die Hämorrhoiden, die wir dir beim Abschiedsfick aufreißen werden. We promise: Dagegen sind die 120 Tage von Sodom wie ein Urlaub in Bullerbü. Der Druck auf beiden Seiten wächst. Wer spritzt zuerst ab?

Zur Erinnerung: So war das Vorspiel

In GB gab es am 23. Juni 2016 ein Referendum(m). Ergebnis: 51,89 Prozent der Briten wollen raus aus der EU. Andere wollen drin bleiben, andere irgendwann mal wieder rein.

Reinraus, Dauerpenetration. Aber dumm fickt ja laut Gerüchten gut. Fest steht: GB hat keinen Bock mehr auf Puffmitgliedschaft, will lieber ein Lonely Cowboy, ein Tinderficker sein, der sich das nimmt, was er will.

So wird Nachspiel (Sollten wir das wiederholen?)

Die Sache ist nur die: Wir sind alle die Gefickten. Und keiner weiß, wer wen härter penetriert. Klar ist: GB hat sich schon angeekelt weggedreht, wir stoßen es nun von der Bettkante. Auf Nimmerwiedersehen—oder doch bis zum nächsten Mal?

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