Gamer erleidet Anfall in der Virtuellen Realität, Mitspieler können nur hilflos zusehen

"Wir konnten nichts tun."
22.1.18

Wenn die virtuelle Realität immer mehr Einzug in unseren Alltag hält, hat diese Vermischung der Ebenen bisweilen völlig unerwartete Folgen. Ein Beispiel: VR-User können nun live – und völlig hilflos – dabei zusehen, wie andere Nutzer medizinische Notfälle erleiden.

Genau das soll dem YouTuber Rogue Shadow VR laut eigener Aussage vergangene Woche in der VR-Social-App VRChat passiert sein. Wie er in einem Video erklärt, alberte er gerade mit anderen Spielern in der virtuellen Umgebung der App herum, als einer der anwesenden Avatare – ein schwarz-roter Roboter – plötzlich umkippte und anfing, wie wild zu zucken. Zuerst war noch unklar, ob es sich dabei um einen Bug handelte oder ob sich der Nutzer hinter dem Roboter nur einen Scherz erlaubte.

Schnell wird aber allen bewusst, dass da etwas absolut nicht stimmt. Der zuckende User reagiert nicht mehr auf Fragen und hat laut hörbare Probleme mit der Atmung. Rogue, der mit dem Spieler gesprochen hat, erzählt, dass besagter User ein Tracking-System für den ganzen Körper benutzt und der Avatar während des Anfalls deswegen auch auf dem Boden liegt.

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