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Sex

Sex, das ultimative Tabu: Wie iranische Frauen um ihre Freiheit kämpfen

Der Animationsfilm 'Teheran Tabu' sorgte bereits in Cannes für Diskussionsstoff. Regisseur Ali Soozandeh erklärt, warum die Unterdrückung von Sexualität so unfrei macht.

von Helen Schulte
18 November 2017, 3:15am

Bild: Little Dream Entertainment | Camino Films

Eine Frau und ein Mann schlendern Hand in Hand durch einen Park. Plötzlich werden sie von Polizisten brutal auseinandergezogen, der Mann mitgenommen. Die Szene stammt aus dem Animationsfilm Teheran Tabu, der am 16. November in den deutschen Kinos angelaufen ist. Ausgedacht hat sie sich Ali Soozandeh trotzdem nicht. Der Regisseur möchte zeigen, wie sehr Liebe, Sexualität und persönliche Freiheiten im modernen Iran eingeschränkt werden – und warum diese Einschränkungen vor allem Frauen treffen.

Der Film erzählt die Geschichte von drei Frauen und einem jungen Mann, die versuchen, den Zwängen der iranischen Gesellschaft durch Tabubrüche zu entfliehen. Wir haben den 47-jährigen Filmemacher getroffen und mit ihm über Tabubrüche gesprochen: sowohl in seiner Heimat Iran als auch seiner Wahlheimat Deutschland.

Hier geht's zum Interview auf Broadly.