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Wir haben jetzt unseren eigenen Podcast: Willkommen bei Radio Motherboard

Ab heute nehmen wir euch jede Woche mit auf eine 30-minütige Audio-Reise hinter die Kulissen unserer Recherchen. Hört hier die erste Folge unseres Podcasts in voller Länge.

von Dennis Kogel
07 November 2017, 9:00am

Bild: Motherboard

Heute ist es soweit – unser neues Baby, an dem ich seit meinem Start bei Motherboard gearbeitet habe, geht endlich online: Radio Motherboard. Jeden Dienstag veröffentlichen wir ab jetzt eine neue Episode unseres Podcasts, der exklusiv über Audible zu hören ist.

Als wir angefangen haben, unseren Podcast zu planen, war uns von Anfang an klar: Wir wollen nicht noch eine weitere Laber-Runde machen – wir wollen ein aufwendiges und hochwertiges Radio-Feature liefern, in dem wir euch deutschlandweit auf unsere großen, exklusiven Recherchen mitnehmen und auch Einblicke hinter die Kulissen dieser Geschichten liefern. Wir wollen Menschen zu Wort kommen lassen, die erklären, wie das Netz unser Leben wirklich beeinflusst, und davon erzählen, was der technologische Fortschritt für unsere Gesellschaft bedeutet. "Radio Motherboard" ist die Audio-Variante von dem, wofür auch unsere sonstige Arbeit steht: Wir berichten von den außergewöhnlichen Geschichten, die zeigen, welche gleichermaßen spannende, erschreckende, wunderbare und wundersame Zukunft gerade vor unseren Augen entsteht.

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Bild: Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt | Motherboard

In unserer ersten Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen unserer bisher aufwendigsten Recherche zu einem rechtsextremen Waffen-Shop: Migrantenschreck. Über Monate rüsten hier hunderte deutsche Bürger – Ärzte, KFZ-Mechaniker, alleinerziehende Mütter – auf, um sich gegen Einwanderer und Flüchtlinge zu bewaffnen.

Die Kunden glauben, sie wären anonym. Doch ihre Geschäfte werden öffentlich, weil Journalisten von der Zeit und von der Süddeutschen Zeitung und Motherboard Daten der Kunden zugespielt bekommen. Also fahren wir los, um mit den Käufern zu sprechen und ihre Beweggründe zu verstehen, sich Waffen mit Namen wie "Antifaschreck" per Päckchen vor die Haustür liefern zu lassen – wie auch scheinbar normale, in der Mitte der Gesellschaft stehende Bürger dabei empfänglich für rechte Propaganda sind, zeigt unser Gespräch mit dem Waffenkäufer Alexander Müller*. Eines hat unsere Recherche auf jeden Fall gezeigt: Das Geschäft mit der Angst vor Flüchtlingen ist riesig.

Die gesamte erste Folge könnt ihr hier hören:

Alle Podcast-Folgen von Radio Motherboard findet ihr hier auf Audible.

*Name geändert