
Die Luft riecht ein bisschen nach Öl. An der Tankstelle wartet ein Fiat, aus dem uns ein Mann, der wie ein alter Tom Selleck aussieht, fröhlich zuwinkt. Das Haus sieht aus, wie irgendwie alle Häuser hier aussehen, davor ist ein Parkplatz und eine Wand aus Büschen, hinter der sich die Raffinerie befindet. Auf dem Parkplatz stehen zwei alte Krankenwagen, ein Auto mit einer Leiter drauf und noch ein Wagen.
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Um 12 ein paar Nudeln und ein kleines Stück Huhn oder Fleisch oder Fisch.
Nach dem Mittagessen einen Mittagschlaf.
Um 17 Uhr ein Teller Obst.
Spaziergang im Garten mit Tochter Iola.
Im Sommer um 21 Uhr ins Bett, im Winter um 20 Uhr.
Giovanna trinkt kein Wasser, weil das nicht schmeckt. Ab und zu gibt es deshalb eine Infusion. Sie nimmt davon abgesehen keine Medikamente, etwas Salbeisalbe damit es den Venen gut geht, und ein halbes Aspirin Cardio am Tag. Bis sie 99 war, gab es auch mittags und abends ein Glas Wein.
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Giovanna murmelt „Amore, amore“.Dank an Francesco, Lino und Emanuela Rocca