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The Off the Deep End Issue

Das beste und das schlimmste Cover des Monats

Die Schönheit und das Grauen liegen so nahe beieinander.
9.3.15

BESTES COVER DES MONATS

PALMBOMEN II: S/T (Beats in Space)

Konzeptionell haut mich ein Album voller abgefuckter Chicago-House-Tracks, die nach Nebencharakteren von Akte X benannt sind, nicht unbedingt um. Aber dann fand ich raus, dass der Typ hinter Palmbonen II Kai Hugo ist, der übercoole niederländische Disco-Produzent, der in seiner Freizeit Soundtracks zu Videospielen macht und mal eine opulente Synth-Pop-Platte namens Night Flight Europa veröffentlicht hat. Kitschig, schräg und irgendwie hypnotisierend; Palbomen II ist die bisher beste Platte von Hugo, deswegen kann man nur hoffen, dass er bald wegzieht, damit er nicht von Hippies gehirngewaschen wird.
THEYDON BOIS

SCHLIMMSTES COVER DES MONATS

YOUNG GUV: Ripe 4 Luv (Slumberland)

Siehst du die echt niedrige Zahl neben diesem Review Ben Cook, Sum41 Songschreiber, ehemaliger Kinderstar, Labelbesitzer und Gitarrist von Fucked Up? Ist dir klar, wie niedrig sie ist, im Vergleich zu fast allem anderen auf diesen vier Seiten voller Reviews? Sie ist nur wegen dir so niedrig. Weil dieses Album richtig, richtig mies ist, vom Name des Projekts angefangen, über die Songtitel, bis hin zum Cover—und ich will gar nicht erst von der Musik sprechen! Young Guv hört sich an, als würde eine Provinzradiostation Power Pop der 90er kacken und dann ohne abzuwischen aufstehen und Lo-Fi Surf Rock über den ganzen Haufen drüber pinkeln. Einfach weil sie mal muss.
A WRITER IN NEW YORK