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Mizi vs. Mizi. Fekter und Rauch-Kallat treten im Duell der Peinlichkeiten an.
28.6.12

Es ist ja bekannt, dass die ÖVP in ihrer Parteigeschichte schon diverse Schmähs bei sich untergebracht hat, in den letzten Tagen haben sich die beiden Mizis aber besonders hervorgetan. Nachdem Schottermizi Fekter schon so einen schönen Spitznamen hat, hab ich mir für Rauch-Kallat auch einen überlegt: Schottermitzi 2. Hier Schotter weil Geld, davon hat ihr angebeteter Graf Ali mehr als genug. Dass Fekter bei der Beschaffung dieses Vermögens vielleicht ein bisserl mitgeholfen hat ist natürlich nicht bewiesen weil er ja IMMER.NOCH.NICHT verurteilt ist. Während wir auf das Urteil warten, können wir uns auch anschauen, wie ein Battle of Embarrassment zwischen den beiden ausgehen würde.

Juli 2011

Beginnen wir mit Maria Fekter. Wann das zweite Rettungspaket für Athen ansteht hat sie uns sehr deutlich zu verstehen gegeben: „Die Zeit, die wir uns gegeben haben ist shortly. Und auf Ihre Frage, was das heißt sag ich Ihnen: schoadli, wifout von dilä.“ Damit hat sie übrigens in der Kategorie Spruch des Jahres 2011 gewonnen. Ein verdienter Sieg.

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September 2011

„Wir bauen gerade enorme Feindbilder in Europa auf, gegen die Banker, gegen die Reichen, gegen die Vermögenden. So etwas hatten wir schon einmal. Damals war es dann verbrennt unter "die Juden“ aber gemeint waren damals ähnliche Gruppierungen und es hat zweimal in einem Krieg geendet.“ Ein wirklich vernünftiger Vergleich, total logisch. Die "Entschuldigung" für diese leicht flapsige Aussage folgte zwei Tage später und fiel im klassischen ÖVP Stil aus: "Wenn ich Gefühle verletzt haben sollte…"

März 2012

Fekter ist in Plauderlaune und flüstert bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen noch vor Ende der Sitzung der Euro-Gruppe wie viele Millionen für den Euro-Rettungsschirm zur Verfügung stehen werden. Jean-Claude Juncker, Chef der Euro-Gruppe war deshalb verärgert. Mizi, keck wie sie ist, hat noch eins draufgesetzt und vermutet dass Hans nur wegen seiner Nierensteine so grantig war.

Juni 2012

Kommen wir zu Maria Rauch-Kallat. Sie hat in ihrer Laufbahn bei vielen Gelegenheiten amüsiert aber besonders schön war es am Montag in der ZiB 2 bei der sie versucht hat klarzustellen, dass sich ihr Mann „Graf Ali“ Alfons Mensdorff-Pouilly beim Kauf von 14 Millionen Vogelgrippemasken nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet hat. Und das Ganze hat sowieso und überhaupt gar nix mit ihr zutun. Wie man auf dem Photo sieht war sie not amused. Hier ein paar Highlights:

Maria Rauch-Kallat: Die Masken die vorher für Einsatzkräfte gekauft wurden waren 14 Millionen Stück in Großverpackungen und nicht logistisch geliefert in Kleinverpackungen an die Supermarktketten.

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Armin Wolf: Da sagt der Rechnungshof das stimmt nicht.

Der Rechnungshof hat eine ordnungsgemäße Antwort des Ministeriums bekommen.

Und er sagt das stimmt nicht.

Das stimmt sehr wohl, natürlich stimmt das.

Ich habe den Rechnungshofbericht da, den kann ich ihnen dann mitgeben.

Ich hab ihn auch da.

Sagte sie und schaute auf den leeren Tisch vor sich.

Armin Wolf ist eher ratlos.

Rauch-Kallat: …sind wir froh, dass die Pandemie nicht eingetreten ist. Sie hätten mich hier in der Luft zerrissen Herr Wolf, wenn die Pandemie gekommen wäre und die zuständige Gesundheitsministerin keine Masken eingeliefert hätte.

Wolf: Frau Rauch Kallat ich zerreiß Sie überhaupt nicht in der Luft, ich stell Ihnen nur Fragen.

Sie versuchen’s jetzt.

Nein, versuch ich auch nicht, ich versuch nur Fragen zu stellen.

Aber Sie hätten mich in der Luft zerrissen wenn die Pandemie eingetreten wäre.

Nein hätt ich auch nicht, da hätt ich Sie auch nur gefragt, aber egal. 

Es scheissen ihr einfach alle auf den Kopf.

Mizi ist verzweifelt

Wolf: Weil Sie’s schon angesprochen haben, dass Ihr Mann immer wieder auftaucht. Wie kommt das eigentlich, warum taucht bei so vielen Beschaffungsaktionen im Umfeld der schwarz-blauen Regierung der Name Ihres Mannes auf?

Rauch-Kallat: Fragen Sie bitte die Zeitungen, die Medien die immer wieder versuchen meinen Mann auf diese Dinge..

Aber die erfinden das ja nicht, überall hat ihr Mann Beratungsverträge.

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Mein Mann hat in vielen Bereichen gesagt, dass er da nicht dabei war, man hat’s ihm bis jetzt nicht geglaubt. Glauben Sie dass meinem Mann irgendjemand noch irgendetwas glaubt? Glauben Sie dass mein Mann überhaupt noch eine Chance hat auf ein unbeeinflusstes Verfahren hat?

ALLE SIND SO GEMEIN ZUM GRAF ALI! ALLE!

Den Sieg in diesem Kampf der Giganten muss man wohl Fekter überlassen, so viele internationale Politikgrößen zu verärgern hat Rauch-Kallat dann doch nicht geschafft. Aber es ibleibt noch genug Zeit um das aufzuholen also lass dich nicht unterkriegen Schottermizi 2!

Ablenkung von dem tagespolitischen Geschehen in dieser Bananenrepublik findet ihr hier.

DONNERSTAG:

Zuerst Deutschland : Italen in der EM Sauna und dann ins Market zum allerletzten Underground Dinner. Also dem letzten im Market, denn das sperrt ja Anfang Juli seine Türen. Zwsichendurch oder, wenn irh aus unerfindlichen Gründen kein Interesse an Fussbal habt, gehts in die Inoperable Gallery zur Ausstellungseröffnung von den Israelis der Broken Fingaz Crew. Und Angewandte Party ist auch noch.

FREITAG:

Vienna Wildstyle is not invited.

SAMSTAG:

Heute wird's hart und die musikalischne Präferenzen entscheiden wohl dieses mal darüber wo ihr letztendlich enden werdet. Im Cafe Leopold gibt es Summer Break Special mit dem großartigen Gonja Sufi, bei dem man bloß nie den Fehler machne darf, sich von seinen Haaren abschrecken zu lassen. Zusätzlich noch Sun Glitters aus Luxemburg und The Clonious aus Wien. Wer lieber zur Ravehörnchen Fiesta will, dürfte bei Die Zwei in der Pratersauna richtig aufgehoben sein. Bart B More kommt aus Holland und macht mehr richtig, als es die Nationalmanschaft seines Landes jemals könnte. Der Anti Robben der Clubmusik, quasi. Außerdem gibt's wieder Zirkus Maximus in der Garage X. Dieses mal mit dem süddeutschen Duo Pollyester, die auf Permanent Vacation releasen und die man auch als Lindström auf Mescalin beschreiben könnte, sowie Dompteur Mooneur und Patrick Pulsinger.