Katze gefriert praktisch zum Eisklumpen – und überlebt

Noch sechs Leben übrig, Motherfuckers!

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08 Februar 2019, 11:22am

Fotos: Animal Clinic of Kalispell | Facebook

Katzen sind extrem hart im Nehmen. Sie überleben Stürze aus unfassbaren Höhen, können gut für sich selbst sorgen und lassen sich generell von niemandem etwas vorschreiben. Eine Katze aus den USA beweist nun, dass die Tiere so ziemlich unzerstörbar sind: Sie war in einem Schneehaufen eingefroren – und überlebte trotzdem.

Katze Fluffy wurde laut ABC News von ihren Besitzern am 31. Januar in einer Schneewehe entdeckt, ihr Fell war komplett vereist. Fluffys Besitzer wohnen im US-Bundesstaat Montana, der wie viele andere Teile der USA in dieser Zeit von einer extremen Kältewelle getroffen wurde. Die Temperaturen lagen bei etwa -18 Grad Celsius. Fluffy wurde sofort in die örtliche Tierklinik gebracht, wo Tierarzt Jevon Clark als Erstes ihre Körpertemperatur messen wollte. Vergeblich, denn die Temperatur war so niedrig, dass das Thermometer streikte.

"Ich bin seit 24 Jahren Tierarzt, aber sowas habe ich noch nie gesehen. Ihr ganzer Körper war mit Eisklumpen bedeckt", sagte Clark gegenüber dem Lokalsender KULR8.

"Sie war im Grunde gefroren", sagte Andrea Dutter, Leiterin der Tierklinik, gegenüber CNN.

Dann geschah etwas, was fast einem kleinen Wunder gleicht: Die Tierärztinnen konnten Fluffy mit einer Kombination aus warmen Wasser, heißen Tüchern und einem Föhn wieder auftauen. Nach einigen Stunden habe sich ihr Zustand "komplett normalisiert", schreibt die Klinik auf Facebook.


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Fluffys Besitzer wissen nicht, wie Fluffy in dem Schneehaufen gelandet war. Möglicherweise konnte sie sich aufgrund einer Verletzung nicht an einen wärmeren Ort retten. Laut CNN verbringt Fluffy die meiste Zeit im Freien und ist ihren Besitzern zugelaufen, als diese in ihr neues Haus zogen. Damit sie noch lange etwas von ihren verbleibenden sieben Leben hat, werden die beiden Fluffy in nächster Zeit erstmal im Haus behalten.

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