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Rechtsextremismus

So gehen Streamingdienste in Deutschland mit rechter Musik um

Spotify will in den USA rechten Hass aus dem Katalog schmeißen. Doch wie sieht das eigentlich bei uns aus? Wir haben bei den vier größten Streamingdiensten nachgefragt.

von Hagen Terschueren
27 August 2017, 4:00am

Es ist viel passiert in diesem Monat, vor allem viel rechte Scheiße. Zum Beispiel gab es einen Aufmarsch von Rechtsextremen in Charlottesville, Virginia, der in einem tödlichen Terroranschlag endete. Und weil Präsident Donald Trump sich nicht deutlich gegen Neonazis und White Supremacists aussprach, sahen sich plötzlich viele Unternehmen in der Pflicht, öffentlich Position zu beziehen.

Apple verbannte Neonazi-Seiten von ihrem Online-Bezahldienst Apple Pay. Google entzog einer großen Neonazi-Seite ihre Domain, wodurch diese nicht mehr erreichbar war. Und auch der Streamingdienst Spotify reagierte. Nachdem die Seite Digital Music News eine Liste mit 37 Nazi-Bands im Katalog des Streaming-Dienstes veröffentlicht hatte, kündigten die Schweden prompt an, derartigen Content von ihrer Plattform zu entfernen.

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