Das andere Ibiza: Fotos vom Leben in einer echten Hippie-Kommune

Wenn ihr diese Fotos gesehen habt, wollt ihr auch als Hippies auf einer Insel leben.

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03 September 2017, 8:00am

Ich habe mir Ibiza immer als eine große Partymeile vorgestellt, ein einziger großer Dancefloor für Millionen berauschter Touristen. Ein Ort, der eigentlich nur existiert, damit David Guetta weiterhin tun kann, was David Guetta so tut. Aber dann bin ich selbst nach Ibiza gezogen und habe festgestellt: Es ist so viel mehr als das.

In den 1960ern und 70ern hatte Ibiza eine starke Hippie-Kultur. Junge Menschen wollten in Freiheit leben, mit möglichst wenig materiellem Besitz. Die Szene hier stand der in San Francisco und anderen Hippie-Hochburgen in nichts nach.

Ich machte vor elf Jahren Bekanntschaft mit der Hippie-Community der Insel. Damals lebte ich an einem Strand und lernte eine Gruppe Menschen kennen, die mir einen Platz in einem alten Haus anboten. Es stand seit 15 Jahren leer und irgendwie hatten sie den Eigentümer überzeugt, sie dort umsonst wohnen zu lassen. Sie mussten einfach nur versprechen, es nicht zu beschädigen. So lernte ich das freie, einfache Leben kennen – das krasse Gegenteil der hedonistischen Exzesse, für die Ibiza in aller Welt bekannt ist.

Unsere Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass wir versuchen, uns selbst zu versorgen. Das ist nicht immer einfach, aber die meisten von uns kommen ohne fließend Wasser und Strom aus. Einige gehen regelmäßig Containern, um Lebensmittel zu retten, von denen wir alle satt werden. Meine Fotoreihe Tales of an Island ist ein Zeichen meiner Liebe für die Werte dieser Gruppe und für die Menschen darin – sie sind inzwischen zu meiner Familie geworden.

Scrolle runter, um mehr Fotos aus Tales of an Island zu sehen.

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