Die SVP macht sich selbst zum Meme

Manchmal aber nur manchmal hat die SVP ein bisschen Haue gern – aber die SVP wäre nicht die SVP, wenn sie sich nicht selbst schlagen würde.

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02 Oktober 2015, 5:00am

Foto: Rafi Hazera (Zukkihund) / Facebook

Am 18. Oktober 2015 wählt das Schweizer Volk das Parlament neu. Die Werbemaschinerie der SVP ist längst im vollen Gange und bescherte uns bereits moderne Klassiker wie „Welcome to SVP" oder den SVP-Freiheitssong „Wo e Willy isch, isch ou e Wäg", doch heute toppen sich die Rechten (ungewollt) selbst: Parteipräsident Toni Brunner wurde von der eigenen Partei zum Meme gemacht!

Selbst Marketing Glanzleistungen in Form von IS-Propaganda-Plakaten mit der Aufschrift „Kopf hoch statt Kopf ab" verblassen im Antlitz der neuen Online-Werbebanner, die bei den grössten Onlineportalen des Landes geschaltet wurden. Möglicherweise können arme Studenten 20 Minuten Titelseiten kaufen bis sie grün werden und der Partei-Propaganda doch niemals ein Hindernis sein. Aber zum Glück ist die SVP, seit es das Internet gibt, diesem hilflos ausgeliefert.

Denn das Internet hat kein Herz und macht was das Internet am besten kann: Jemanden durch den Dreck ziehen. Schön, wenn es auch mal die Richtigen erwischt. Danke SVP. Danke Internet.

Das Original:

Screenshot: Facebook via Rafi Hazera

Jetzt wird's kreativer:


Sreenshot: Facebook | Thomas Riediker


Screenshot: Facebook | Dimitrijevic Oliver

Screenshot: Facebook | Rafi Hazera

Screenshot: Facebook | Text von Mike Coray | Collage vom Autor

Screenshot: Facebook | Collage vom Autor

Und hier eine Vorlage, falls auch du auch deinen Beitrag leisten willst:

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Titelfoto: Facebook-Screenshot mit freundlicher Genehmigung von Rafi Hazera