Eine Playlist, um mit traditionellen Geschlechter-Denkweisen zu brechen

Der Soundtrack für alle Dragqueens, Trans*menschen, genderqueeren Rollenaufbrecher und die, für die es mehr als nur zwei Geschlechter gibt.

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Apr. 4 2017, 12:53pm

Dieser Artikel erschien zuerst auf Noisey

Seit längerer Zeit wird unser gesellschaftliches Bild der heteronormativen Geschlechter und Geschlechterollen hinterfragt und überdenkt. Weil die Welt nicht nur schwarz und weiss ist, wird auch immer mehr anerkannt, dass es nicht nur Frau oder Mann geben muss. Dazwischen sind die Möglichkeiten unbegrenzt und die Suche nach dem wahren Selbst gestaltet sich wesentlich bunter als sich viele konservative Stimmen wünschen. Im ersten Block der Web-Doku Kreuz & Queer haben unsere Kollegen von VICE Menschen besucht, die die Einteilung des gängigen Denkmusters von Frau und Mann-sein sprengen. Sei es Dragqueen Milky Diamond, non-binary gender Lou oder Berufsfrau Mary und Hausmann Ewan, die sich nichts aus klassischen Rollenverteilungen machen.

So ist auch Musik immer ein Ventil des Ausdruckes. Und wir haben für euch eine Playlist zum ersten Themenblock von Kreuz & Queer zusammengestellt. Genau so wie die Protagonisten ihre Identität abseits der Geschlechterschubladen suchen und erschaffen, finden sich in unserer Liste Artists wieder, welche nicht nur ziemlich freshe Mukke machen, sondern mit ihrer Musik Löcher in die sozialen Kategorisierungen in deinem Kopf schlagen. Sound, der dich zum bouncen bringt und gleichzeitig die gesellschaftlichen Konstruktionen überdenken lässt.

Um mit den Worten von Rapper F. Virtue abzuschliessen: "Mother Nature is genderfluid. Father time is trans. They say we're living in a man's world. What the fuck is a man."


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