Alle Fotos: Alexander Gotter

"Heimat bist du großer Menschen": Ebow im Interview

"Ich muss Deutschland nicht mehr dafür dankbar sein, dass ich da bin. Ich habe jedes Recht, hier zu sein."

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11 April 2019, 8:01am

Alle Fotos: Alexander Gotter

In unserem neuen Format "Heimat bist du großer Menschen" sprechen wir mit Künstlerinnen und Künstlern, die in Österreich leben und Migrationshintergrund haben. Denn: Eine rechte Regierung zieht mit populistischen Aussagen und "Einzelfällen" eine immer dickere Linie zwischen Menschen mit und ohne österreichischen Pass. In Deutschland sind solche Ideologien nicht weniger verbreitet. Dadurch spaltet man nicht nur eine Gesellschaft, sondern macht ganze Gruppen mundtot. Und das obwohl sie viel zu sagen haben. VICE lässt sie in diesem Format zu Wort kommen.

"Willkommen in meiner Kanak World" rappt Ebow auf ihrem neuen Album "Kanak 4 Life (K4L)". Wenn die junge Rapperin auf die Bühne tritt, ist es Zeit für Ansagen. Einen Tag vor unserem Gespräch trat Ebow bei der wöchentlichen Donnerstagsdemo in Wien auf und setzte sich für das ein, was in ihren Texten schon immer Standard war: Diversität, Feminismus und Anti-Rassismus.

Wie sie selbst immer wieder betont, ist Ebows Rap bewusst politisch. Das merkt man nicht nur an Zeilen wie "Ihr hasst mich, ihr hasst mich so richtig. Denn diese Kanakin hier macht sich zu wichtig" [Anm. d. Red: "Punani Power"], sondern auch an ihrer starken Persönlichkeit. Die Münchnerin lässt sich nichts vorschreiben. Schon gar nicht von Menschen, die ihre Lebensrealität nicht kennen.

Eine Woche nach dem Release von "K4L" habe ich mich mit ihr in einem Café im 16. Wiener Gemeindebezirk getroffen und über ihre Heimat München, rassistische Erfahrungen und Feminismus im Deutschrap gesprochen.

VICE: Du lebst seit einigen Jahren in Wien, aufgewachsen und geboren bist du in München. Wie hast du deine Kindheit in Erinnerung?
Ebow: Einerseits habe ich sehr schöne Erinnerungen, da München eine tolle Stadt ist. Andererseits musste ich viele rassistische Erfahrungen machen. München ist eine sehr weiße Stadt. Ich hatte stark mit rassistischen Lehrern zu kämpfen. Meine Kindheit war eine Mischung aus negativen und positiven Erfahrungen. Ich habe dort eine riesige Familie und bin sehr glücklich darüber, dass wir in München wohnten. Aber wenn du dort so aussiehst wie ich, dann bekommst du das zu spüren. Es gibt nicht viele Menschen, die den gleichen Background haben.

Welche Auswirkungen hatte das auf deine Kindheit?
Ich habe mich als Kind oft ausgeschlossen gefühlt. Das hat sich als Teeanger geändert. Wir sind umgezogen und haben in einem Bezirk gewohnt, in dem es mehr Familien mit einem ähnlichen migrantischen Background gab. Dadurch hat sich meine Persönlichkeit entwickelt. Als kleines Kind kann man sich nicht aussuchen, mit wem man seine Zeit verbringt. Das ist oft an einen Ort wie den Kindergarten oder die Schule gebunden. Als Teeanger konnte ich endlich mal wegfahren, neue Leute kennenlernen und mehr bestimmen, mit wem ich mich umgebe.

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Ebow: "Meine Herkunft bestimmt nach wie vor, wie ich wahrgenommen und behandelt werde." Alle Fotos von Alexander Gotter.

In einem Interview mit dem splash! Mag meintest du, dass deine Herkunft deinen Standpunkt in der Gesellschaft definiert. Wie hast du das gemeint?
Je nachdem, wie ich wahrgenommen werde, werde ich von meinem Umfeld behandelt. Natürlich kommt es auch darauf an, von wem man umgeben ist. Meine Herkunft bestimmt aber nach wie vor, wie ich wahrgenommen und behandelt werde. Dann kann es plötzlich passieren, dass dein Nachname darüber entscheidet, ob du eine Wohnung bekommst oder nicht.

In den letzten Tagen ging ein Video viral, in dem man sieht, wie eine Frau in Wien mit Kopftuch auf offener Straße massiv rassistisch beschimpft und angespuckt wird. Was empfindest du, wenn du so etwas siehst?
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mich schockiert. Derartige Situationen sind nicht überraschend. Politischen Themen liegt oft eine Islamfeindlichkeit und ein Rassismus zu Grunde. Das mündet dann in solchen Anfeindungen auf der Straße. Es macht mich wütend und traurig, aber ich bin nicht schockiert. "Ey fuck, schon wieder…" ist mein erster Gedanke. Das ist traurig, da es bedeutet, dass ich gegen solche Bilder und Wörter abgehärtet bin. Solche Vorfälle sind kein Einzelfall, das sollte jedem bewusst sein. Ich bin froh, dass wir sowas über Social Media verbreiten können. Dadurch erledigen wir die Arbeit, derer sich Medien mit großer Reichweite oft nicht bewusst sind. Natürlich habe ich manchmal Sorge, dass diese Information in gewissen Bubbles bleibt. Dennoch ist es wichtig, darauf aufmerksam zu machen.

Wie hast du gelernt, mit rassistischen Vorfällen umzugehen?
Es hilft mir zu wissen, dass ich mit meiner Person und Musik etwas dagegen tue und mich engagiere. Ich bin aktiv und versuche, über Missstände aufzuklären. Meine Musik ist bewusst politisch. Ich versuche immer, andere Leute zu supporten. Das ist für mich der beste Weg, damit umzugehen. Wenn es etwas gibt, wo geholfen werden kann, dann sollte man das auch tun. Damit wirkt man vielen Dingen entgegnen, bevor sie überhaupt entstehen können.

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Im Rap kann man Dinge vermitteln, ohne abstrakt werden zu müssen, meint Ebow.

Ist das etwas, was du dir von anderen Künstlerinnen mit hoher Reichweite auch wünschen würdest?
Auf jeden Fall! Ich möchte aber niemandem vorschreiben, was er oder sie zu machen oder posten hat. Bei vielen Künstlern wie Kollegah frage ich mich, warum man derartige Ideologien verbreitet, wenn man auch anders sein könnte. Anstatt sein Alphamännchen-Dasein zu propagieren, könnte er auf Missstände in der Gesellschaft hinweisen. Ich habe oft den Eindruck, dass es nur das eine oder das andere Extrem gibt. Es gibt Leute, die nichts sagen, während andere mit provokanten Aussagen darauf hoffen, dass die Medien aufspringen. Und das passiert dann auch. Ich nehme das vor allem im HipHop wahr. HipHop ist ein Genre, mit dem man eine Message direkt transportieren kann, im Pop ist das nicht so einfach. Aber im Rap kannst du Dinge vermitteln, ohne abstrakt werden zu müssen.

Davon lebt auch dein Rap. In deinem Song "Asyl" rappst du darüber, dass der Wert im Westen an Pass, Visa und Geld geknüpft wird. Was sind für dich wichtige Werte?
Loyalität und Solidarität sind sehr wichtig. Außerdem versuche ich, Situationen mit Liebe zu begegnen. Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen verlernen, empathisch zu sein. Sie versuchen, das Gefühl bewusst nicht zu empfinden, um gewisse Bilder, die sie von Menschen haben, beibehalten zu können.

Wenn du von diesen westlichen Werten sprichst, siehst du das dann als ein Problem des Westens oder von kapitalistischer Verwertungslogik?
Ich denke nicht, dass das nur ein Problem des Westens ist. Die Türkei ist da ein gutes Beispiel: Der türkische Staatspräsident Erdoğan hat vielen geflüchteten Menschen den türkischen Pass gegeben, damit er ihre Stimmen für die Wahlen gewinnt. Es ist schwachsinnig, was so etwas wie ein Pass bewirken kann. Und solche Formen von Politik sind eben sehr westlich geprägt.


Vice Video: Die Black Women's Defense League kämpft mit Waffen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit


In "Kanak 4 Life (K4L)" heißt du deine Hörer "Willkommen in meiner Kanak World". Wie würdest du diese Welt beschreiben?
Eine Welt abseits von dem, was in den Medien zwischen 4 Blocks und Türkisch für Anfänger als Kanak Lifestyle wiedergegeben wird. Ich präsentiere die Realität, die ich lebe und die jeder mit meinem Background auch versteht. Das ist die Kanak World. Leider wird diese Perspektive medial weggelassen, da sie weder verwertbar noch unterhaltsam genug ist.

Deine Großeltern sind als Gastarbeiter nach München gekommen. Wie unterschied sich deren Lebensrealität damals von deiner, die du in "K4L" beschreibst?
Die damalige Generation war ganz anders. Meine Großeltern haben den Rassismus ertragen, da sie in einem Land waren, das ihnen noch fremd war. Sie haben sich wie Gäste gefühlt. Meine Großeltern haben im Akkord gearbeitet, waren Tag und Nacht fleißig. Der Fleiß resultierte jedoch nicht aus einer Tugend, sondern aus Existenzängsten. Ihnen war klar: Wollen sie toleriert werden, passen sie sich an.

Meine Generation hat dieses Denken abgelegt. Ich bin kein Gast in Deutschland oder Österreich. Ich bin Teil einer Gesellschaft und nehme mir das Recht zu sagen, dass ich Deutsche bin. Das was ich zur Gesellschaft beitrage, ist genauso wertvoll wie der Beitrag einer Person mit deutschen Großeltern. Ich muss Deutschland nicht mehr dankbar dafür sein, dass ich da bin. Meine Großeltern und Eltern haben Deutschland mit aufgebaut, ich gehöre bereits zur dritten Generation und habe jedes Recht, hier zu sein. Das konnten meine Großeltern nicht sagen, sie hatten ein anderes Verhältnis zu Deutschland und ihrer Position in der Gesellschaft.

Was du sagst, wirkt sehr stark. Auch in deiner Musik präsentierst du dich sehr selbstbewusst. War das schon immer so oder musstest du dich erst dementsprechend entwickeln?
Das war schon immer so. Ich komme aus einer Familie, die mich in allem bekräftigt hat. Ich durfte Dinge wie Theater und Musik ausprobieren, auf einer Bühne stehen und performen. Meine Mutter und meine Tanten hatten eigene Theatergruppen, meine Mama hat mich schon im Kindergarten zur musikalischen Frühausbildung geschickt. Ich war auch im Kirchenchor oder Kinderorchester. Eine Familie zu haben, die viel Wert auf Musik legt, ist sehr schön. Ich bin mit sehr starken Frauen aufgewachsen und das hat mich geprägt. Heute stehe ich als Frau auf einer Bühne und mach mein Ding.

Starke Frauen ist ein gutes Stichwort. Die Musikjournalistin Salwa Houmsi meinte mal, dass sie die 187 Strassenbande zwar feiere, aber die Musik manchmal ausmachen müsse. Wenn Gzuz rappt, seien ihr die Texte oft zu sexistisch. Wie gehst du mit Sexismus im Deutschrap als ein Teil dieser Szene um?
Man stößt im Rap immer wieder auf Sexismus, aber es gibt definitiv Grenzen. Wenn Rape Culture gepriesen wird, dann ist das ein No-Go. Es geht nicht nur um Sexismus, auch Antisemitismus hat im Rap nichts verloren. Ich finde aber, dass die Verantwortung hier auch beim Label oder den Bookern liegt. Sie müssen mehr Druck auf Künstler ausüben. Wenn jemand mit einem Text kommt, in dem er Frauen vergewaltigt oder gegen ihren Willen handelt, dann sollten Labels einschreiten. Das passiert noch nicht. Und dadurch erhalten solche Texte ihre Legitimität. Eine Legitimität, die auch auf heranwachsende Generationen wirkt. Wenn sexistische Texte auf einem großen Label erscheinen, versteht niemand, dass das eigentlich nicht OK ist. Ich selbst höre diese Musik nicht, mache mir aber Sorgen um eine Generation, die gerade heranwächst und für die sowas zur Normalität wird. Zu meiner Zeit war Rap auch sexistisch, aber ich habe das Gefühl, dass der Sexismus heute extremer ist.

Kannst du das an einem Beispiel festmachen?
Kool Savas hatte sexistische Texte und war leider auch sehr homofeindlich. Diese Homofeindlichkeit war sogar stärker ausgeprägt als sie es jetzt im HipHop ist. Wenn aber Kurdo und Majoe rappen "Bin kein Pädophiler, aber würde SXTN ficken" [Anm. d. Red.: "Maserati" von Kurdo und Majoe], dann ist das nicht in Ordnung. Wer bist du als Kerl, dass du solch erfolgreiche Rapperinnen dermaßen erniedrigst?

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Ebow: "Die HipHop-Szene muss sich mit mir identifizieren."

Solche Zeilen sind keine Ausnahmefälle. Kannst du dich mit der HipHop-Szene im deutschsprachigen Raum als Ganzes überhaupt identifizieren?
Darum geht es mir gar nicht, ich gehöre sowieso dazu. Ich bin Rapperin und Teil der Szene, dafür muss ich mich nicht mit ihr identifizieren können. Ich möchte HipHop ändern, für mich ist die Musik ein bisschen wie Heimat. Die Szene muss sich eher mit mir identifizieren. Ich muss mir nicht überlegen, ob ich mich mit einem Gzuz gleichsetzen kann.

Würdest du dir wünschen, dass gewisse Communitys im deutschen HipHop stärker repräsentiert werden?
Definitiv, aber die Szene entwickelt sich momentan stark. Es gibt viele gute Rapperinnen. Die ganze "Modus Mio"-Playlist auf Spotify ist voll mit weiblichen Acts. Der Druck der Gesellschaft auf die Musikindustrie wird immer stärker. Natürlich spielt da ein gewisser Kapitalismus mit. Die Industrie merkt, dass man mit der feministischen Schiene Geld verdienen kann. Man spürt aber, dass sich die Gesellschaft als Ganzes zu verändern beginnt. Ich würde mir wünschen, dass queere Menschen im Rap stärker repräsentiert werden. Menschen, die nicht einem gängigen Schönheitsideal entsprechen, sondern einfach sie selbst sind und dann vielleicht über etwas anderes als Geld rappen. Ich bin dankbar für die tollen Rapperinnen, die wir bereits haben. Trotzdem wünsche ich mir mehr Diversität.

"Ich versuche zu erklären, wie ich die Welt empfinde. Da gibt es nichts zu diskutieren."

Du hast mal gemeint, dass du in deine Musik keinen Hass hinein bringst. Welche Gefühle sind in deinem Rap wichtig?
Auch hier ist Liebe mein erster Antrieb. Selbst wenn ich über Sachen rappe, die mich wütend machen. Ich habe auch aggressive Songs wie "AMK", aber auch hier ist Hass nicht mein Antrieb. Der Track war für mich eine Möglichkeit, ein Statement zu setzen. Viele Leute haben sich darüber beschwert, dass ich einen Track wie "AMK" schreibe. Das waren vorwiegend weiße Typen, die sich dann angegriffen fühlten. Mir ist das egal, denn ich vertrete in meinen Texten meine Meinung. Ich versuche zu erklären, wie ich die Welt empfinde. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Du repräsentierst mit deiner Musik eine bestimmte Community und gibst ihr eine Stimme. Was muss passieren, dass Minderheiten auch politisch mehr Repräsentation erfahren?
Das passiert bereits, wenn auch nicht direkt auf politischer Ebene. Das Buch "Eure Heimat ist unser Alptraum" war ein Bestseller, ich war in Berlin bei der Lesung und sie war restlos ausverkauft. Da waren auch Menschen, die nicht direkt von dem, was in dem Buch beschrieben wird, betroffen waren. Dadurch merke ich, dass sich etwas ändert und die Leute sensibilisiert werden. Wenn ich Interviews führe, dann spüre ich, dass die Leute achtsamer geworden sind. Ich denke, wir schaffen gerade ein neues großes Sprachrohr. Diese Stimmen, die endlich zu Wort kommen, werden wichtiger – gerade bei so einem starken Rechtsruck in der Gesellschaft. Bis jetzt hat man für die Leute gesprochen, nun reden sie für sich selbst.

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"Mach deine Selbstliebe nicht von anderen abhängig, sei wer du sein möchtest."

Dabei ist Solidarität bestimmt ein wichtiger Punkt. Ich habe den Eindruck, dass Solidarität bei den Grenzen einer Kultur oft aufhört, gerade bei frauenpolitischen Themen. Würdest du dir mehr Solidarität mit deiner Community wünschen?
Im Musik-Bereich habe ich von anderen Rapperinnen sehr viel Solidarität erfahren. Ich habe nie den Eindruck, dass wir in Konkurrenz zueinander stehen. Es ist lächerlich, wenn in den USA darüber diskutiert wird, dass man sich zwischen Cardi B und Nicki Minaj entscheiden muss. Das sind total verschiedene Frauen, jede ist auf ihre Weise besonders. Im deutschsprachigen Raum ist die Solidarität stärker und darüber bin ich sehr glücklich. Wir haben tolle Frauen wie Salwa Houmsi, Helen Fares und Miriam Davoudvandi, die anderen gegenüber sehr supportive sind.

"Wenn du heute Punk sein willst und morgen Techno feierst, dann mach das ruhig!"

Was würdest du einem jungen Mädchen in ihrer Entwicklung mitgeben, das gerade auf der Suche nach einer Identität ist und versucht im Leben zurecht zu kommen?
Nimm dir das Recht, die Person zu sein, die du sein möchtest. Lass dir von niemandem vorschreiben, wer du zu sein hast. Vielen denken, sie müssen bestimmten Normen entsprechen, um Akzeptanz zu erfahren. Vor allem als junges Mädchen verspürt man sehr viel Druck. Man muss zuerst irgendwelche Forderungen erfüllen, um akzeptiert und geliebt zu werden und Selbstliebe empfinden zu dürfen. Mach deine Selbstliebe nicht von anderen abhängig, sei wer du sein möchtest. Wenn du heute Punk sein willst und morgen Techno feierst, dann mach das ruhig. Du musst nicht eine bestimmt Rolle in der Gesellschaft spielen, das macht dich auf Dauer nur krank. Zieh dein Ding durch!

Solltest du aufgrund deiner Herkunft, Religion oder Staatsbürgerschaft diskriminiert worden sein, kannst du dich bei ZARA Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit beraten lassen und Unterstützung holen.

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