Anzeige
shorties

VICE-Journalist Sebastian Weis erzählt, wie er den getöteten deutschen Syrienkämpfer Rustem Cudî erlebt hat

Rustem Cudî ist tot. VICE Deutschlands Sebastian Weis darüber, wie er den Ex-Bundeswehrsoldaten in Syrien erlebt hat: als „Papa“ einer YPG-Einheit, um die er sich mehr Sorgen machte als um sich selbst.

von VICE Staff
29 Februar 2016, 5:55am

Kaum zwei Monate ist es her, dass wir den unter seinem Kampfnamen bekannten Rustem Cudî für unsere Syrien-Doku Der Krieg der Anderen vor der Kamera hatten. Am Donnerstag haben mehrere unserer Kontakte in Rojava bestätigt, was Reuters vorab gemeldet hatte: Der 55-jährige ehemalige Bundeswehrsoldat, langjährige Fremdenlegionär und Vater eines Sohnes ist beim Kampf um die Stadt asch-Schaddadi in der nordöstlichen Provinz al-Hasaka ums Leben gekommen.

Warum Deutsche gegen den IS in den Kampf ziehen, die Ausgangsfrage unserer Recherchereise, hatte Cudî für sich politisch, moralisch, humanitär beantwortet. Wir sind das Material, das wir mit ihm und seiner YPG-Einheit drehen konnten, auf das Persönliche hin durchgegangen. Wer war der Mensch hinter der Meldung? Was hat ihn nach Syrien gebracht? Worum ging es dem Mann? VICE-Journalist Sebastian Weis erzählt, wie er Cudî an der Front erlebt und welche Eindrücke vom Syrienkrieg die Begegnung mit ihm hinterlassen hat.

In diesem Zusammenhang:

„Das, was er macht, ist gut, aber meine Angst bleibt": Die Mutter des Saarbrücker Kämpfers im Interview

„Der Islamische Staat": Die erste Doku aus dem Herz der terroristischen Finsternis

„Ich war bereit, dort zu sterben": Ein deutscher Linker im Kampf gegen die Terrormiliz

Ghosts of Aleppo: Der Zwei-Fronten-Krieg der Islamischen Front gegen IS und Assad

Vom Rapper zum Dschihadisten: Auf den Spuren Deso Doggs in Syrien