Anzeige
Drogen

Eine französische Medikamentenstudie ist in einer Katastrophe geendet

Fünf Probanden sind stabil, eine Person ist verstorben.

von Tom Usher
18 Jänner 2016, 5:00am

Foto: e-Imagine Art | Flickr | CC BY 2.0

In einer französischen Forschungsstätte—der Biotrial-Klinik in Rennes—kam es bei einer Schmerzmittel-Studie zum Worst-Case-Szenario: Fünf Testpersonen schweben in Lebensgefahr, sind aber stabil, und eine Person verstarb am Sonntag.

Laut dem französischen Gesundheitsministerium waren alle Probanden kerngesund, bevor sie das oral einzunehmende Medikament schluckten. Die Klinik hat alle weiteren Testversuche mit dem Mittel abgesagt und der französische Generalstaatsanwalt leitete bereits eine Untersuchung des Vorfalls ein.

Eine Quelle meinte gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass das besagte Schmerzmittel Cannabinoide enthielt—also Cannabis-Bestandteile, die auch schon in anderen Medikamenten verwendet wurden. Das Gesundheitsministerium hat diese Behauptung jedoch mittlerweile dementiert.

Tagged:
Cannabis
Frankreich
Koma
medizin
Studie
medikament
katastrophe
Rennes
Vice Blog
worst-case-scenario
Cannabinoide
Schmerzmittel
Lebensgefahr
Testversuch