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Zu Besuch in kenianischen Dörfern, in denen ausschließlich Frauen leben

In Umoja und Co. müssen Männer draußen bleiben.

von VICE Staff
14 September 2015, 4:00am

Dieser Artikel ist zuerst auf Broadly US erschienen. Like Broadly auf Facebook, wenn du den Start in Österreich am 17. März nicht verpassen willst.

Im Norden Kenias, genauer gesagt dort, wo sich die Ausläufer des Mount-Kenya-Massivs in die Wüste erstrecken, lebt das Volk der Samburu nun schon seit über 500 Jahren in einem strengen Patriarchat. Vor 25 Jahren gründete Rebecca Lolosoli dann jedoch das Dorf Umoja, um einen sicheren Ort für die Frauen der Gegend zu schaffen. In Umoja (was aus dem Suaheli übersetzt soviel bedeutet wie „Zusammenhalt") sind Männer nicht erwünscht und die matriarchale Zufluchtsstätte ist zum Zuhause vieler Samburu-Frauen geworden, die nicht mehr länger unter den Männern leiden wollten, die ihnen schlimme Dinge wie Genitalverstümmelung oder eine Zwangsheirat antaten.

Im Laufe der Jahre hat Lolosolis radikales Vorgehen auch andere Frauen in den umliegenden Bezirken dazu gebracht, eigene Dörfer zu gründen, in denen ausschließlich Frauen leben. Wir waren in Umoja und den durch diesen Ort inspirierten Gemeinden zu Besuch, um uns mit den Frauen zu unterhalten, die die Nase voll vom gewalttätigen Patriarchat hatten.