Aufstieg und Fall des "Alt-Right-Gladiatoren"

Wir haben John Turano in Los Angeles besucht, um herauszufinden, warum er als spartanischer Krieger für Trump marschiert ist.

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29 März 2018, 3:05pm

Ein voll ausgerüsteter spartanischer Krieger bei einem Marsch für US-Präsident Donald Trump ist eine seltsame Vorstellung. Deswegen zog John Turano vergangenes Jahr sofort alle Blicke auf sich, als er bei mehreren solcher Veranstaltungen mit Brustpanzer und Helm aufkreuzte. Er griff Antifa-Gegendemonstranten sowohl verbal als auch körperlich an und wurde so zu einem der bekanntesten Vertreter der "patriotischen" Alt-Right-Bewegung.

Nachdem der "Based Spartan" allerdings realisierte, dass sich unter seinen Mitstreitern Neonazis, Schwulenhasser und Rassisten befanden, stellte er sich gegen die Bewegung. Ein Wandel vom Alt-Right-Promi zum Ausgestoßenen, quasi von einem Tag auf den anderen.

Wir haben Turano zu Hause in Los Angeles besucht, um herauszufinden, warum er in der politisch rechten Strömung mitgewirkt hat, was er heute macht und wie ihn seine Vergangenheit stets aufs Neue einholt.

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